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189) S. 236. „Bedarfes stärkerer Beweise", fragt hier Horn S. 176 f., „umjeden Unparteiischen zu überzeugen daß Kossnth nichts weniger als Umsturz ange-strcbt" ic. Vergleiche mit S. 167 wo die Frage aufgeworfen wird: „Wollte Kossnthstehen bleiben? war es sein ernstlicher Wille sich mit diesen Zugeständnissen zu begnü-gen, oder hegte er tadelnswcrthe Hintergedanken?"
190) S. 236. A. v. P. Thronfolge und pragmatische Sanction S. 99 vgl. mitSzemerc S. 99 und Horvath Fünfundzwanzig Jahre II. S. 236.
191) S. 241. Vollständig findet man die Rede abgedruckt in Janotyckh'sArchiv II. S. 45—6!, F. R. Politische Charaktere S. 36—68, „Ludwig Kossnth w.Nebst seinen fünf bedeutendsten Reden" (Mannheim 1849 I. P. Grohe) S. 6—25,Arthur Frey I. S. 87—105 u. a. I. E. Horn bringt I. S. 235-248 nicht denvollständigen Wortlaut, aber eine eingehende Analyse mit lebhafter Schilderung der Vor-gänge und Stimmungen im Saale welche dieser Rede vorhergingen nnd auf siefolgten.
192) S. 241. Das Gcldausfnhr-Verbot wurde im December wiederholt, Jano-tyckh Archiv III. Nr. 1243 S. 492. lieber zwei Fälle von Beschlagnahme auswär-tiger Geldsendungen s. die Wiener „Geißel" Nr. 26 v. 22. August 1848: „Kossnth!". .Die Emittirung der Fünf-Gulden-Noten erfolgte am 5. September, die Gutheißungdes Repräsentanten-Hauses zur Ausgabe höherer Bauknoten am 15. Oktober, Jano^tyckh Tagebuch III. S. 284. . . General Pnchner in Siebenbürgen wollte nur dieZwei-Gnlden-Noteu als solche gelten lassen die gesetzliche Anerkennung beanspruchenkönnten, was sich daraus erklären mag daß der Finanz-Ministerial-Erlaß von, 5. August1848 allerdings nur die Ausgabe von Zwei-Gulden-Notcn betraf; die Palatinal-Ge-nehmigung aber erstreckte sich ausdrücklich auf die „Emission von 1 und 2 Gulden . .ans der Grundlage von 5000000 Silbergeld unter vollkommen sicherer Deckung bisauf 12500000 fl. C. M." S, den Aufsatz: „Die Banknoten-Fabrik" in „Szenen undBilder" re. (Pest Hcckcnast 1850) S. 277—304.
192 h) S. 244. Nachträglich von befreundeter Seite uns zugekommeue Aufklä-rung veranlaßt uns, einen in unserem Terte S. 243 Z. 16 v. u. unterlaufenen Ver-stoß dahin zu berichtigen daß die vertrauliche Sitzung am 11. September VM. einegemischte beider Vertretungskörper war, woraus dann gegen Abend die öffentliche desAbgeordnetenhauses allein folgte, welcher mehrere Mitglieder der Magnatentafel »Ur-als Zuhörer, in dem sonst für die Abgeordneten rescrvirten Raume, beiwohnten. EinProtocoll über die geheime Sitzung, in welcher der in unserem Terte nach SzemereKossnth S. 111 f. erzählte Auftritt startfand, ist nie veröffentlicht worden. Hier ge-schah es auch, daß, nachdem Päzmandy kurz die Ergebnisse seiner verfehlten Sendungnach Schönbrunu und die erfolglose Rückkehr der Deputation berichtet hatte, von derBewegungs-Partei ein thatsachliches Vorgehen, der ablehnenden Haltung des Monarchengegenüber, vorgcschlagcn wurde. Einige Magnaten, Stephan Szecheuyi, besonders aberder erblindete Oppositionsmaun Niclas Wefselcuyi, erhoben Einsprache dagegen: „cssei gefährlich die Dinge auf's äußerste zu treiben", wofür sie von der äußersten Linken,Madarasz -c. ganz unglimpflich verhöhnt wurde». In der darauf folgenden öffentlichenSitzung des Repräsentantenhauses, die bis tief in die Nacht hinein dauerte, wurde ansKossuth's Antrag die Ausgabe von Fünfgulden-Banknoten vor königlicher Genehmigung,die Durchführung der Recrutirung auch ohne jene, die Verschmelzung der Linie mitden Honveds u. a. beschloßen, zugleich aber dem Erzherzog Stcphän durch eine Depu-tation ein unumwundenes Mistrauens-Votum übersandt; als diese nach ungefähr einer