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4. Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 1 (1876) Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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Vollzug zu setze»; dieser, den der Verfasser i» einer nichts weniger als günstigen Weiseschildert, habe Kossnth die lithographische Presse abgcsordert, und da sich dieser wei-gerte, in dessen Wohnung Stadt-Trabanten cindringen und das Oorpus delicti weg-führen lassen; cö sei daraus eine garstige Geschichte entstanden, bis sich Deal in's

Mittel gelegt nnd Kossnth bewogen habe gegen eine ihm angebotcnc Entschädigung die

Sache fallen zu lassen,

178) S, 224, So wird erzählt daß er für seine lithographische Presse ewiger

Schuldner blieb, obgleich die Entschädigung, die er sich für die unüberlegte Gewalttkatdes Oberst-Stallmcistcrö zahlen ließ, wohl das Zehnfache des ursprünglichen Kauf-preises betrug. Vgl, Janotyckh I, S, 100 mit M—h— S 23! „Es ist nnnni-

stößlich gewiß daß er sich als Mensch und Staatsbürger durch eine Reihe von Jahren

keines mackelloscn Rufes erfreute",

179) S, 226. Näheres bei Horvath Fünfundzwanzig Jahre 1. S. 444—446,Der Befehl zur Einstellung der Zeitung erging vom Palatin als Obergespan nnd Si-mon Dnbravicky als erstem Vice-Gcspan des Pcster Comitats, Die Verhaftung er-folgte, wie wir irgendwo fanden, in der Nacht vom 4, zum 5, Mai unter Führungdes ton, Fiscals Eötvös nnd des k, k, Grenadier-Hanptmanns Grafen Joseph Thnrnvon Alerandcr-Jnfanteric Nr, 2. Kossnth bewohnte damals mit Wesselenyi die eineHälfte eines Sommerhauses im s, g, Anwinkel (nach Andern im „Stadtmeyerhof" zuOken) dessen andere Hälfte die „berüchtigte Kupplerin Mayer" innchatte, an derenFenster die Soldaten in der Nacht klopften nnd die sich später entschuldigte, sic hättegeglaubt es gälte einem nächtlichen Besuch bei ihren Mädchen; „Kossnth unter de»,Sczicrmesser eines Schwarzgclbcn" S, 8—10, Kossnth wurde in die Baslei-Caserneder Ofner Festung (Wienerthor-Caserne?) abgcführt, gleichzeitig in seinem Stadt-Quartier in der Badgasse im Hanse „zur Kaffecqnclle" Haussuchung gehalten nnd alleswas sich an Papieren vorsand mit Beschlag belegt. Nach F, R, „Ungarns politischeEharaktere" S. 23 wäre seine Verhaftung auf Antrieb Szechenyi's erfolgt, „der dieRegierung und den alten Palatin quälte" den gefährlichen Mann unschädlich zu ma-chen, Allein das ist wohl eben so Fabel wie manches andere was über Koffuth'ö Pro-ceß erzählt wird zu welchem Erzherzog Joseph den Obcrstlaudrichter Grafen Cziräkyveranlaßt habe. Das Urtheil habe wegen „Hochverrats) und Versuch zu Aufruhr nndAufwieglung" ursprünglich auf Tod gelautet und Protonotar Szögycnyi am entschie-densten mit den Worten darauf bestanden: „LZo vorn Imdovicum liossuti, delendumesss ccnoeo«; zuletzt habe man ans zehnjährigen Kerker gesprochen, was dann aufvier Jahre gemildert worden sei. Vgl. Janotyckh I. S. 101.

180) S, 226, Was Kossnth zu statten kam, heißt es in „Beiträge zu einer un-befangenen Kritik der jüngsten Ungar. Confnsion" (Wien Gerold 1849) S, 24 habevorzüglich darin gelegen, daß er ein schlichter Advocatensohn nnd daß er Protestantwar, „zwei Qnalisicationen durch welche er bei sonst gleichen Umständen als ein ipsakacta berufener Chef der die Magnaten hassenden nnd viel zahlreicher» Nicht-Magnaten, nnd der die Katholiken hassenden nnd viel rühriger» Protestanten an-erkannt wurde",

181) S, 229. Am eingehendsten handelt über Kossnth's Stellung nnd Wirkenals Redactenr des „Pesti Hirlap" I. E. Horn a. a. O, I, S, SS —70. Interes-sant sind die Urthcilc Szcmere's Ludwig Kossnth S. 20 — 22 ' nnd Horväth'SFünfundzwanzig Jahre II. S. 48—52, lieber die Entstehung des „Pesti Hirlap" er-zählt Horvath a, a. O. S. 49, der Buchdrucker Länderer habe bei Metternich ange-