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4. Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 1 (1876) Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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willen", was dann weiter auf die Fabel führte, Koffuth's Mutter habe ihren LajoS,den einzigen der ihr von drei Knaben geblieben war, von einem alten Rabbiner in llj-hely segnen lassen was derselbe mit jenen Worten gcthan habe; „Aufzeichnungen einesHonved" II- S. Sg—66. Noch sei eines von Koffnth's Widersachern erfnndencn Chro-nostichons gedacht das aus seinem Taufnamen TVIloVIOVs die apokalyptische Zahl666 als das Sinnbild des Antichrist, das Princip alles Bösen, hcraussand.

174) S. 217. Nach Janotyckh v. Adlcrstein (Tagebuch d. mag. Rcv. I.S. SO ff.) wäre er gar nach Tyrnau in das Haus des Titnlar-Bischofs von Arrädyigekommen der den protestantischen Knaben wegen seines guten Kopses und einschmei-chelnden Wesens licbgcwonnen, bis sich derselbe bei verschiedenen Anlässen seinem Wohl-thäter und seinen Mitschülern als schleichender Zuträger und Angeber enthüllt habe,worauf er mit Schimpf ans dem Hanse gejagt worden sei. Siehe noch über Kossuth'öfrühe Verhältnisse „Aufzeichnungen eines Honved" II. S. 4—6 und „Gegenwart"(Brockhans 1848—1856) IX. S. 46. In letzterem Aufsatz wird Koffuth's Geburtrichtig auf den 16. September 1802 gesetzt; nach Beendigung des Piaristen-Gymna-siums von S. A. lljhcly habe er seinen dreijährigen philosophischen Cursus an derevangelischen Schule zu Eperies unter Karlovskh und Gregnst, bei welch letzterem erlebte und der zugleich sein Korrepetitor war, dann die juridischen Studien am rcfor-mirten Collegium von Saros-Patak unter Rozgonyi und Kövy zurückgelegt. . . Kos-suth selbst hat wiederholt erklärt seinen Geburtstag nicht genau zu wissen; die Matrikelseines Tanfortcs ist verbrannt, daher die Unsicherheit in den Angaben. Wir verdan-ken die im Tert gelieferten Daten der Güte Herrn vr. Florian Rümer's in Buda-pest, der sich seinerseits ans die Bürgschaft der Herren Friedrich Pesty nnd DanielJ.ränyi beruft. S. auch Frey „Ludwig Koffnth" I. S. 8 und Z—A—M—h—„Kossuth nnd die jüngste Revolution" S. 3—5 welche Beide Koffnth mit Räkoczyvergleichen; dann Lcvitschnigg Koffnth nnd seine Banncrschaft I. S. 38: „Einadeliger Grundbesitzer und mächtiger Mann der Opposition, Gabriel Lönyay, unter-stützte Koffnth wie seine Eltern nnd Geschwister".

175) S. 218. Nach Szcmere „Koffnth" S. 11 von 1821 bis 1823, wäh-rend Andere Koffnth erst nach der fatalen Geschichte in seinem Heimats-Comitatc nachPest gehen und dort das Advocatcu-Diplom erwerben lassen. — Das Pestcr Zuraten-Treiben jener Zeit schildert einigermaßen grell, aber, wie es scheint, im allgemeinennicht unwahr, Janotyckh a. a. O. S. 93 f. Dieser Schriftsteller wird übrigensnicht müde Scandal-Geschichtcn aller Art, an das „Illnipertris msretrix" erinnernd,seinen Lesern anfzntischen, die dem nachmals berühmten Agitator von dessen politischenGegnern schadenfroh nachgetragen wurden, wie die von der gestohlenen, in einem Bor-dell versetzten Dose (einen „schelmischen Schnipser" habe ihn die Dame des Hausesseitdem genannt) oder jene von der mit ihm in Liebeshäudel verflochtenen und znkleinen Entwendungen verführten unglücklichen Kaffeestcdcrstochter, die er zuletzt schnödeund grausam ihrer Schande überlassen ic. A. a. O. S. S5—97.

176) S. 219. So erzählen die Geschichte fast mit denselben Worten die „Auf-zeichnungen eines Honved" II. S. 20—22, I. E. Horn Ludwig Koffnth I. S. 26nnd Martini Bilder aus dem Honvedlcbcn, 2. Ausgabe S. 208—211, alle drei en-thusiastische Bcrchrer Koffuth's. Wir können übrigens nicht verhehlen, daß uns dieseganze Liebesgeschichte von allem Anfang nicht recht glaublich erschien. Als die Voll-machtgeberin Koffuth's wird eine Gräfin Szapäry geb. Gräfin Csaky angegeben, nndeine solche finden wir in den Hof- nnd Staats-Schematismen bis 1848 als Stcrn-krenzordcus-Dame seit 1794 verzeichnet, die also Anno 1830 nahezu das Alter einer