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4. Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 1 (1876) Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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ßcrn Einfluß als irgend ein anderer der Eorpö-Commandantcn in dem ihm znkoiumcn-dcn Bcrnfskreisc, und die Entwicklung der Ereignisse wird zeigen daß eben so wenigWindischgrätz in allen Stücken mit Wrbna einverstanden war als umgekehrt Wrbnamit dem Fürsten.

169) S, 213. Unter die in Siebenbürgen opcrirendcn Generale gehörten GM.Wordener (s. Bd. III. S. 109—113), zu dessen Gunsten es nicht eben sprach daß er,wie Pnchncr befürwortend beim Fcldmarschall anführte (29. November), beim Avance-ment zum FML. bereits eil final übersprungen worden. Auch mit Pferömann undGedcon war die allgemeine Stimme höchst unzufrieden.

170) S. 213. Erlaß Windischgrätz' an das Kriegs-Ministerium vom 20. Nov.

1848 Nr. 356 0. Da die meisten dieser Officiere, die es mit Eid und Gewissen nicht

vereinbar gefunden hatten in ihren Trnppenkörpern weiter zn dienen, ohne alle Mittelankamen, wurden sie einstweilen in Wiener Easernen oder sonst leerstehenden Quartie-ren nntcrgebracht und ihnen Vorschüße ans Rechnung ihrer ungarischen Gagen gegeben.Jene die einen Revers nicht ausgestellt hatten waren nach Weisung des Fcldmarschalls„theils dem siebcnbürgischcn Gencral-Commando theils dem Banns von Kroatien zurVerfügung zn stellen."

171) S. 213. Am 29. November richtete Blagoeviö eine Eingabe an den Feld-marschall worin er erklärte vollkommen im Stande zn sein sein bisher beobachtetes Be-nehmen zu rechtfertigen, und darum bat, bis er sich gereinigt haben werde, nichts ge-gen ihn zu unternehmen. Siche über ihn Bd. I S. 135 f. 339, 349, III S. 99 ;über Eder II S. 203, III S. 94; über Joviä I S. 135, 338 ; über Holtschc IIIAm». '"). Wir kennen übrigens den Vortrag des FM. nur ans einer allgemeinenJnhaltöanzeige, nicht seinem vollen Wortlaute nach.

172) S. 214. Vgl. Correspondenz d. Oestcrr. Lloyd Nr. 255 v 14. November:„Glaubt ihr eure schwache Linienmacht, enrc nach ihrem Kirchthnrm sich hinsehncndenLandstürmler, eure nne.rercirtc durch Familien-, Erwerbs- und Besitzpflichten gebundenennd absorbirte Natioualgardc, eure kaum noch dem einfachen Regimcnts-Commandoentwachsenen Generale können an der Spitze solch chaotischer Streitkräfte siegreich denCombinationen alter Heerführer, der Todesverachtung, dem durch euer Bramarbasirenanss höchste gestachelten Muthe jener Heersäulen widerstehen die sich von allen Seiteneuch znwälzen?!"

173) S. 216. Der Name der Familie soll ursprünglich Kohüt (koliout sl. —Hahn) gelautet nnd erst zu Anfang dieses Jahrhunderts magyarisirt worden sein; nachEinigen wäre es Lajos selbst gewesen der während seiner Studienzeit die Nmstaltungvorgcnommen. Die Sache ist indessen darum nicht wahrscheinlich weil es heute nochnrslavische Familien Namens KoZnt gibt, wie z. B. jene des in Lernilov nächst Kö-niggrätz gcbornen ehemaligen Predigers der evangclisch-slavischcn Gemeinde in Prag,Friedrich Wilhelm. Andere denen cs nicht gefallen wollte den gefeierten Vorkämpferdes Magyarismns als ursprünglichen Slavcn erscheinen zn lassen, suchten seinem Fa-inilicn-Namen eine magyarische Bedeutung zu geben: lios-üt^iWeg des Widders; inden Theiß-Gegenden habe das gemeine Volk Kossuth allgemein Kas-ür Herr Widdergenannt nnd sei „durch keine philosophische oder ethnologische Abhandlung von dieserGewohnheit abznbringen" gewesen; „Zur Gcsch. d. Ungar. Freihcitökampfes" S. 75.Des Hebräischen Kundige endlich brachten den Namen mit dem alt-testamentarischenleosaüot ^ Wahrheit in Verbindung nnd beteten zur Zeit von Koffuth's Glanz in ihrenSynagogen den Psalm 60, 6 : üialaw I'ojvriolm nss lelusnosss „lipne leosoket seinDu verleihest Deinen Frommen ein Panier um damit zn glänzen um der Wahrheit

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