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4. Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 1 (1876) Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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82) S. 77. Biedermann S. 85, 58, 60 ic.

53) S. 77.Wenn schon von einer Jntrignc die Rede sein soll, so war es nichteine die von Schmerling, sondern eine die gegen ihn gespielt wnrdc ... Es wnrdclnngcdeutet ansJntrigncn welche Schmerling anzcttelte, nnd wenn man nachfragte worinsie oder worin die Thatsachen ans denen darauf geschlossen werden könne beständen, soerhielt man Antworten wie mir Haym sie gibt". Jürgens I. S. 401, 403, 406,411; ebenso 454, wo er in der Anm.') ein Beispiel gibt wie man sich gegenseitig auf-bebende Beschuldigungen gebrauchte nm die österreichische Jntrigne nachznweisen. Jür-gens nimmt sich bei jedem Anlässe in der entschiedensten Weise Schmerling's an; so

II. S. 33, wo es heißt:Gerade Schmerling erklärte sich in unserem vertrantenKreise auf das nachdrücklichste gegen all dergleichen das nur kleinlich sei, währendder Sturz des Ministeriums" (damals schon Gagern)die Sache der Ordnnng in un-absehbarer Weise gefährde. Schmerling that auch das Gegentheil von alle dem was erhätte thnn müßen wenn er jenem Ministerium, das wider Oesterreich nnd für Preußenaufgerichtet war, factiöse Opposition hätte machen wollen". Jürgens wendet II. S.118') auf die Leidenschaft nnd Erbitterung, die sich nun gegen Schmerling, den nochkurz zuvor gefeierten, zu entladen begann, die Worte der alten Ballade an:

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Selbst der O. P. A. Ztg. wurde das Gehetze gegen Schmerling zn toll wenn sie am15. December schrieb:Thnt nichts, ,dcr Jude wird verbrannt*, sagt der Patriarch.,Nieder mit Schmerling*, rufen die Tapfcrn. Stürzen ist ja so angenehm, man weißvon Kindsbeinen auf was das Zerstören für Freude macht. . . Seit fünf Monatenbesteht das Ministerium Schmerling, nnd seine Aufgabe über welche alle vernünftigenForderungen nicht hinansgingcn hat es gelöst. Wohl mögt ihr darnm sprechen: ,DasMinisterin»! hat seinen Zweck erfüllt*, aber diesen Worten hinznsctzen: ,Darum werftcs jetzt beiseite*" w.

54) S. 79. Jürgens II. S. 19. Die Constitnirnng der neuen Gesellschaft imPariser Hofe fand am 18. December statt, nnd zwar in demselben Zimmer wo zweiJahre früher die Germanisten-Versammlnng getagt hatte.

55) S. 80.Dazu war er anfgcspart worden. Seine edle Ehrlichkeit, seine grnnd-dentsche liebevolle Thätigkeit, sein erhebender lcbensmnthiger heiterer Ernst, seine reli-giöse Hingebung an die Schaffung eines nationalen deutschen Staates hatte ihm dasVertrauen aller deutschen Patrioten nncrschüttert erhalten, wie sehr auch Parteitrieb nndVerleumdung daran gerüttelt nnd genagt hatte". Es ist von der Lobpreisung, die Laube

III. S. 182 mit diesen warmen Worten dem Reichsfreihcrrn widmet, nicht ein Titelchenherunter zu feilschen. Was aber Gagcrn's damalige Erhebung znm Minister-Präsidentenbetrifft, so scheint Jürgens nicht sehr im Unrecht zn sein, wenn er dieselbe im Zusam-menhang mit der Beiseitdrängung Schmerling's etwas anders anslcgt:Schmerlingmußte von Gagern entfernt werden damit man ihn sichere vor der nahen Berührungmit einer praktischen, die Schwierigkeiten der Ausführung berücksichtigenden Anschauungder Verhältnisse. Blieb Schmerling neben Gagern, dann unterhandelte er so daß eineVerbindung mit Oesterreich möglich war; wnrdc er von Schmerling nnd dessen Ansichtabgezogen, dann unterhandelte er ans eine Weise daß nichts daraus werden konnte. . . .Man brauchte das Mittel der Verdächtigung gegen ihn (Schmerling) nm ihn zn ent-fernen, nnd man entfernte ihn nm freie Hand zn erhalten znm Wirken für das preu-ßische Kaiserthnm nnd- den Ausschluß Oesterreichs. Gagern wurde vorangestellt, nmFührer zn sein der geführt wnrdc nnd ferner geführt werden sollte". I. S. 462, 610