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4. Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 1 (1876) Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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geisternng der Deutschen für Einheit nnd Ccntralisation heißt:Diese kann und darfaber keine französische sein; sie muß Stämme nnd Staaten berücksichtigen und am Lebenlassen".

44) S. 69. So versichert Jürgens von derProfefforcn-Zcitnng" II. S. 41:Die überall dnrchblickeude nnd auch nicht selten offen hervortretendc Voraussetzungihrer Mitwirkendcn war: wer nicht unserer Meinung, ist entweder Dnmiukopf oderVcrräther". DieKleindcutschen" hielten denNltramontancn" vor, daß sie aus Con-feffionshaß keinen andern als einen katholischen Kaiser wollten, während doch jene selbstkein Hehl daraus machten daßder künftige Kaiser ein protestantischer, der Preußen-könig, der alte Hort des Protestantismus sein werde", lieber dieUltramontanen" inder Panlskirche und den katholisch-kirchlichen Club, der erst im Hirschgraben Nr. 4,später imsteinernen Haus" tagte, siehe Jürgens II. S. 4452. ImsteinernenHaus" tagte zugleich ein politischer Club (der äußersten Rechten) welchem derselbe Ra-dowitz vorsaß, der auch im kirchlichen Verein die Verhandlungen leitete nnd der inletzterem fest darauf hielt daß er sich nicht mit politischen Dingen befaßte; Radowitz,sagt Jürgens S. 49,war in dieser Beziehung bis zum Rigorismus streng". DenVorwurf mit der Linken anznknüpfen machten der Großdeutsche Jürgens I. S. 475den Kleindcutschen, und umgekehrt die Schriftsteller der andern Seite Haym (z. B.II. S. 194 f.) Biedermann Wurm Braun ihren Gegnern. Die Journalistik derKaiser-Partei wollte sogar von einer genau formulirtenAllianz der Schwarzgclbcnmit dem März-Verein" wissen, deren Hauptpunkte lauteten:1. Der österr. Kaiserempfängt die deutsche Kaiserkrone wieder. 2) Der Reichstag wird nach Wien verlegt.3) Oesterreich tritt mit seinen Gesammtlanden in den Zollverein. 4) Die österr. Ma-rine schützt deutschen Handel nnd Schifffahrt im Mittelmeere, wofür Oesterreich keineMatricular-Beiträge zu zahlen hat. 5) Die deutschen Truppen Oesterreichs werdenRcichstruppen, tragen die deutschen Farben, können aber auch in Oesterreichs anßer-dcntschen Gebiete» verwendet werden". Jürgens, der sich gegen jene VerdächtigungII. S. 615, 2328, 3336 wiederholt vertheidigt, behauptet ausdrücklich es seiGrundsatz desPariser Hofes" (Club der Anti-Kaiserlichen) gewesen,daß keinerleiVerbündnis mit der Linken angcknüpft, jedes etwaige Angebot znrückgewiesen, daß nachKräften verhindert werden solle daß ein solches zwischen konservativen Anti-Kaiserlichennnd Radikalen zustande komme"eher wollten wir ans alle unsere Wünsche verzich-ten, eher den Kaiser-Beschluß zustande kommen lassen", nnd hält der andern Partei,die cs ihrerseits nicht verschmäht habe mit der Linkenim Weidenbusch" in geselligenVerkehr zu treten, den Vers vor:

Jene machen Partei, welch' unerlaubtes Beginnen!

Aber uns're Partei freilich versteht sich von selbst.

Daß übrigens die Linke in den meisten der bezüglichen Fragen thatsächlich mit denGroß-Deutschen" stimmte war erklärlich genug, da sie von allem Anfang gegen den Ausschlußvon Oesterreich gewesen war. Daneben hielt sie allerdings an ihren Begriffen nnd Grundsätzenvon politischer Freiheit fest, nur daß sie denselben früher am besten durch Vernichtung derKleinstaaten Durchbruch zu verschaffen meinte, wie denn selbst der württembergischeMinister-Präsident Römer nach Ansbruch des Wiener October-Anfstandes von derNothwcudigkcit die Fürsten der Einzeln-Staaten zu mediatisireu gesprochen hatte: wäh-rend sie jetzt, wo die beiden Großmächte zu neuer Kraft gekommen waren, umgekehrtdurch die einzelnen Landcsversammlnngcn znm Sieg ihrer Sache zu gelangen hoffteUnd in dieser Förderung desParticnlarismns" weitere Berührungspunkte mit den födera-listisch gestimmten Groß-Deutschen hatte. In den Vorwürfen die hierüber die Linke