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4. Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 1 (1876) Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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18) S. 48. Rüge Tagebuch S. 141 wo er als besonders gravircndes Fac-tum die Bemühungen Manteuffel's und des Er-Ministcrs Milde anführt, einenbäuerlichen Abgeordneten zum Erscheinen in Brandenburg zu bewegen:Der bäuer-liche Abgeordnete weigerte sich jedoch auf's entschiedenste dagegen, da er nnr mit seinenpolitischen Freunden einen gemeinschaftlichen Schritt thnn werde".

lg) S. 48. Unruh Skizzen S. 134 f. vgl. mit Rngc Tagebnch S. 134140 wo sichein Aufruf derMajorität der National-Versammlnng" an ihre Mitbürger und ein Pro-tokoll von Mitgliedern der äußersten Linken über eine durch Major Graf Blnmenthal imHotel Mylins gesprengte Zusammenkunft derselben abgedrnckt finden. Das Protokoll warunterzeichnet von H. Simon Berends Elsncr d'Estcr Jacoby und noch sechs andern.Der Aufruf enthielt über 150 Namen, der von Unruh fehlte; Rüge behauptet dieZahl der Unterschriften würde noch größer ausgefallen sein wenn das militärische Ein-schreiten in der Privat-Wohnnng des Secretars Hildenhagen, der dieselben zu sammelnhatte, die weitere Einzeichnung nicht verhindert hätte.Feierlich protestirt die National-Versammlnng", hieß es u. a. darin,gegen alle Acte der Regierung welche durch dieaußerordentlichen Militär-Anstalten wöchentlich Millionen des Staatsvermögens vergeu-det, lediglich zur Knechtung der Nation . . . Feierlich erklärt dieselbe daß die 'Regie-rung, ganz abgesehen von der bereits beschlossenen Steuerverwcigcrnng, vom 1. Januar1849 ab über keinen Pfennig verfügen darf da wir das Budget noch nicht bewilligthaben". Formfehler kamen übrigens auch ans der ministeriellen Seite vor. So hat v.Unruh nicht Unrecht wenn er S. 137 f. vorbringt, die Aufforderung in Brandenburgzn erscheinen sei nur imStaats-Anzeiger" erschienen,den niemand zu lesen braucht",und sei vom Ministerium ansgegangcn da dies dochSache des Präsidiums und nichtdes Ministers" sei; auch habe die königl. Botschaft vom 9.weder den Ort noch dieStunde der Sitzung in Brandenburg" enthalten.

20) S. SO. Held Lehrjahre S. 377 bemerkt, die preußische Opposition habe durchihr Erscheinen in Brandenburg ganz und gar vergessendaß sie durch diesen Schrittihrem bisherigen Verfahren, der Politik des passiven Widerstandes, die einzige Eigen-schaft raubte die am Ende noch anerkennenswertst gewesen war, die Conseqnenz". In-teressant ist das Patcr-peccavi Unruh's; er meintdaß die Versammlung, wenn inansie nicht aufgelöst hätte, ihre Forderungen weit herabgestimmt haben würde"; die Linkehabedie Erfahrung gemacht daß sic das Land bei ertremen Maßregeln nicht hintersich habe; von Hindentungcn ans eine Erhebung des Landes gegen nicht genügendfreisinnige Beschlüße wäre gar keine Rede mehr gewesen. Man hatte einsehen gelerntdaß die Sicherstellung des wahrhaft constitntioncllen Staates nicht sowohl durch drin-gende Anträge und Interpellationen, also nicht durch eine scharfe Controle der Regie-rung, als vielmehr durch schnelle Annahme und Einführung der organischen Gesetzemöglich sei". Man sei sogar geneigt gewesenin Vereinbarung mit der Krone" ineine Auflösung der Versammlung zn willigen und sich, so ungünstig unter dem Eindruckder Stcnerverweigcrnng die Aussichten für die Opposition standen, die Vornahme vonNeuwahlennach dem Wahlgesetz vom 8. April" gefallen zn lassen; aber die Regie-rung, und mehr noch die Rechte von der sic gedrängt wurde, habe es auf eine solcheProbe nicht ankommcn lassen wollen; a. a. O. 14214K. Nach Unruh's Schätzungbestand in jenem Zeitpunkte die preußische National-Versammlnng aus einer äußerstenLinken 30 bis 40 Köpfe, einer gemäßigten mit dem linken Centn»» verschmolzenenLinken 130 bis 150, einem Centrum, Duncker Borncmann Zachariä Pctcrsen ic., undder Rechtendie aber den Charakter einer äußersten Rechten in Brandenburg ange-nommen hatte". Als einer von dieser Partei erfahren daß die Linke doch nach Brau-