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III. 18. Einnahme von Kaschau 11. Dcccmbcr 1818.
waren, außer den ungezählten Szekler-Schaaren, allerhand Nationalgarde,kleinere Abthcilnngcn von Houvcds und Mätyäs-Hnsarcn. Im Banatbefehligten Ernst Kiss mit den Obersten Vetter und Damjanich undObstl. Nagy Sändor, in der Backa Bäkonhi, später Alexander Eszter-häzy und Vccseh, je 12000 Mann, um Arad Mariässy 8600 Mann.Von den Festungen waren Peterwardein mit etwa 6000 und Essegg mit4000 Mann besetzt, zum großen Theile reguläre Truppen; dort hatteFML. Blagoevics, hier führten Obstl. Földväry und Graf KasimirBatthhänyi das Commando.
Wir haben in Vorstehendem die Aufstellung und Stärke der verschiede-nen ungarischen Streitkräftc gegeben, nicht wie man sie zu jener Zeit imgroßen Haupt-Quartier kannte, sondern wie sie nachmals von verschiedenenSeiten beiläufig und lückenhaft angegeben wurden In Schönbrmmhatte man, wie schon wiederholt bemerkt, nur sehr verschwommene Kennt-nis von alle dem; selbst als cs dem Oberl. Orosz von Alexander-Hu-saren anfangs Deccmber gelang aus PreSburg zu entkommen und ansUmwegen das kaiserliche Haupt-Quartier zu erreichen, erfuhr man nichtszuverlässiges. Man besorgte fortwährend einen feindlichen Angriff insMarchfcld und gegen Wien und stellte darum das ganze zweite Armee-Corps längs dem Gränzflußc auf, was allerdings noch einen andern undwichtigeren Grund hatte. Im großen Haupt-Quartier wurde eine Zeitlang der Gedanke erwogen — wenn wir gut unterrichtet sind war csObrist Lang der dahin zielte — ob nicht PreSburg ganz beiseite zulassen und gerade auf die Hauptstädte loszugehen wäre. Doch übcrwvgzuletzt die Anschauung daß, da es darauf ankvmme den Hauptzug derOperationen auf das rechte Donau-Ufer zu verlegen PreSburg vomNorden gefaßt werden müßc um zu verhüten daß Görgei auf das linkeUfer auswcichc. Um dieses Zweckes willen, meinte man, dürfe auch derFeind für den Anfang nicht zu stark bedrängt, müße ihm vielmehr Zeitgegönnt werden seine Kräfte auf Raab zurückzuziehen wo er, wie manvielseitig vermuthetc, hinter den seit Monaten cisrigst betriebenen Ver-schanzungen Stand halten würde. Dem seinerzeitigcn Vordringen Wrlma'sans der PreSbnrger Seite hatte Simnnic, der diesseits der kleinen Kar-pathen mit dem Haupt-Qnarticr in Seine stand, durch die Einnahmevon Tyrnau und Lcopoldstadt die Wege zu bereiten, während Obstl.Frischeisen von Tcschen aus über Jablnnka und Sillcin cinrückc» unddas Waag-Thal herab Simunic die Hand reichen sollte. Zur selben Zeit