Aufstellung der ungarischen Streitkräste Mitte Dccember.
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Landeshauptstädten in unmittelbarer Verbindung, für sie war auch ammeisten durch künstliche Befestigung gesorgt. In Görgei's äußerster Rech-ten hatte die kleine Festung Leopoldstadt zwischen 14 und 1500 MannBesatzung; sie vermittelte gleichzeitig die Verbindung Görgei's mitdm Truppen Beniczky's und Jeszenäk's. Von den Schanzen und Ver-hauen bei Presbnrg wissen wir bereits; wichtiger waren die von Wiesel-burg, am ausgedehntesten und stärksten sollten jene bei Raab werdenderen Ausführung Oberst Kollmann auf sich hatte; sie waren aber bisMitte Dccember eben so wenig vollendet als jene vor Komorn, wo derBau eines großen verschanzten Lagers in Angriff genommen und Vorbe-reitungen zur Aufnahme einer ganzen Armee getroffen wurden. In Ko-inorn selbst, der unbezwungcnen und unbezwinglichen Festung, befandensich bei 10000 Mann, darunter allerdings viel ungeübtes Volk. DieWälle von Ofen waren, mit zahlreichem Geschütz versehen, Bedienungs-Mannschaft meist k. k. Artillerie; überdies wurden zu beiden Seitender Donau Verschanzungen aufgeworfen, deren Bau anfangs Bemleitete. Besondere Ausdehnung hatten diese Wälle auf der Pester Seite,wo sie sich in weitem Halbkreise auf zwei bis drei Stunden Entfernungvon Duna-Kesz über Kerepes bis Soroksär gegenüber der Insel Csepelzogen. Man hatte dabei offenbar die von Galizien und Siebenbürgendrohende Gefahr im Auge, gegen welche man auch die Festung Munkäcsdurch neue Werke glaubte verstärken zu sollen; sie wurden unter Szin-tay's Leitung zu Anfang Dccember vollendet. An Truppen gab cs in denobern Comitaten bei 12000 Mann unter Oberst Alexander Pulszky dessenHauptmacht bei Kaschau stand; 4 Compagnien Gömnrer Nationalgardemit der einheimischen waren in Eperies; ein vorgeschobener Posten, 500Sensenmänner, 120 gut bewaffnete Tornaer Nationalgarden mit 4 Ge-schützen hielten von Bartfeld ans die galizische Gränze im Auge. Nochbedeutender war die Streitmacht die, seit der Hinausdrängung Baldacci'sans Klausenburg, den Nordwesten Siebenbürgens umspanntc: rechterFlügel in Csucsa unter Oberst Riczkö 4400 Mann Infanterie, 75 Reiter,eine Batterie Sechspfünder; Centrum in Zilah und Sibö unter MajorJohann Czetz 3500 Mann 900 Reiter, 10 Geschütze; linker Flügel vonNagy-Bänya gegen Dees unter Major Zsurmay 3200 Inf., 310 geei-ter, 8 Sechspfünder; Haupt-Quartier in Szilagy-Somlyö. Die einst-weilige Leitung übernahmen Riczkö und Czetz bis von Pest der Mannkam der allein eine Armee aufwog: Joseph Bem. In Siebenbürgen selbst