Verhältnis des Feldniarschalls zn dem Ministerinm.
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nutoritative Nioment gegenüber der Revolution zur Geltung zu bringen.Die Rücksicht auf das kaum bezwungene Wien konnte den Marschallnicht abhaltcn; er hatte da seinen Mann in dessen Händen er der Haupt-stadt sicher war. „Ohne Melden hier zu wissen", sagte er, „könnte ichschwer von Wien fort". Was die Lösung der großen Organisationö- undGestaltungs-Fragen betraf, so legte Wiudischgrätz gerade auf diese Seiteseines Mitwirkens den allergrößten Werth. Er vergaß vielleicht seinemkaiserlichen Kriegsherrn irgend eine militärische Affairc zn berichten, wieetwa gleich zn Anfang den begonnenen Ausmarsch; allein er vergaß gewißnie, mitten aus dem Lager, einen Misgriff zn rügen den seiner Auffassungnach dieser oder jener Minister in seinem Ressort begangen hatte oder znbegehen im Begriffe war, mit Stadion in ausführlichen Wcchselschriftendie Principicn der künftigen Behandlung Ungarns zn erörtern, immerwieder darauf zurückzukommcn daß er das Besprechen des Ministeriumshabe ihn von allem in Kenntnis zu erhalten, nichts ohne ihn zu thun.Die Geschichte mit der ohne sein Wissen ausgelassenen Stelle in derThronrede des jungen Kaisers*) kam ihm nicht aus dem Sinn; es seidas für ihn „ein trauriger Maßstab", schrieb er an Schwarzenberg, waser „von Seite des Ministeriums in Bezug ans ein gemeinschaftliches Zu-sammenwirken zn erwarten habe". Er wünschte darum sich vor dem Anszug in's Feld noch einmal mit ihnen 'zu besprechen und wartete voneinem Tage zum andern; allein die Minister konnten sich gerade indieser Zeit von Olmüz und Kremsier nicht entfernen, es waren die wich'tigstcn Verhandlungen im Reichstag die ihre unausgesetzte Anwesenheitforderten; nicht einmal seinen Schwager bekam er noch zn sehen, klmso dringender bestand er dann von seinem Feldlager ans ans der Er-füllung der ihm gegenüber eingegangenen Verbindlichkeit, legte dein Mi-nister-Präsidenten an's Herz alles was er, Windischgrätz, schreibe undberichte dem Kaiser unmittelbar sehen zu lassen; selbst die Verhandlun-gen mit dem Ausland dürften seiner Kenntnisnahme nicht vorenthaltenwerden "^) . . .
Windischgrätz hatte das aufrührerische Prag gebändigt, er hatte denAufstand in Wien niedcrgeworfen, er war daran der ungarischen Revo-lution ein Ende zn machen; aber, das war der Kern- und Ausgangs-punkt seines politischen Glaubensbekenntnisses: was er mit Waffen gegen
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