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4. Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 1 (1876) Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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I. e. Groß-Dcntschc und Klciu-Deutsche,

die Handels-Interessen Englands sowohl in Italien als in dem ans dienordischen Meere beschränkten Klein-Deutschland bessere Rechnung zu fin-den hofften.

Denn also lautete von nun an das Feldgeschrci: Klein-Deutsche hier,Groß-Deutsche dort. Wenn Bündigkeit und Leichtfaßlichkcit der einzige oderdoch der wesentliche Vorzug eines politischen Programms sind, so ließ dasder Klein-Deutschen nichts zu wünschen übrig: „da es, wie nun jedermanneinsah, nicht anging die deutsch-österreichischen Lande vom Kaiscrstaate zu tren-nen so müsse man Oesterreich von Deutschland trennen"; sie verlangtenDeutsch-Oesterreich gegenüber entweder reinen Anschluß oder reines Ausschei-den; die preußische Spitze in dem letztem Falles verengten Deutschland ver-stand sich dann von selbst. Die ihnen gegenüber standen wußten wohl w a ssie wollten: das ganze Deutschland mit Inbegriff der deutsch-österreichischenLande, und was sie nicht wollten: die preußische Spitze. Hinsichtlich desw i c aber gingen die Meinungen unstet auseinander. Die Einen befürwor-teten die Candidatur des Erzherzogs Johann auch für die definitive Ccn-tral-Gcwalt oder erklärten geradezu, im Falle einer Kaiserwahl für Oester-reich stimmen zu wollen "), während Andere, namentlich die Bayern, der Kai-ser-Idee den Vorschlag eines Fürstenrathcs worin die deutschen Regierungendurch Gesandten vertreten würden und der Vorsitz zwischen Oesterreichund Preußen abwechseln sollte, oder den Gedanken eines dreieinigen Reichs-Regiments, einer Trias, entgegcnstcllten. Die Dritten schienen die Ober-hauptsfragc als eine offene behandeln zu wollen und gingen vielmehr aufdie staatsrechtliche Grundlage des ganzen Verfassungswcrkes zurück, dasnur an die bestandene Bundesverfassung anknüpfcn und eine Neugestal-tung derselben anstrcben könne"). In Wahrheit traf die Bezeichnung von„Groß-Deutschen" im Gegensätze zu „Klein-Deutschen" nicht den Kern derbeiderseitigen Grnndanschauungen; denn auch die letztem Hütten ja dieösterreichischen Länder lieber in dem Rahmen ihres angestrebten Gebildesgesehen als außerhalb desselben. Der wesentliche Unterschied lag vielmehrdarin daß diese das Ziel einer dauernden Machtstellung Deutschlandsdurch straffe staatliche Einheit zn erreichen meinten die denn, wenn sichdie gleichförmige Einbeziehung der österreichischen Länder nicht durchführenlasse, wenigstens in dem durch diesen Ausfall verengten Gebiete zu ver-wirklichen wäre; während Jene die Ansicht vertraten daß nicht der strammedie Selbständigkeit der Einzelnläuder vernichtende Einheitsstaat es sei worinman das Heil Deutschlands suchen müsse, daß im Gcgentheil für die Zu-