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4. Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 1 (1876) Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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I. 4. Spanien England nnd America Schweiz

Truppen das Schlachtfeld, aber der Besitz war blutig erkauft, die Ver-luste empfindlich; nach ein paar solcher Siege, hörte man sagen, nnd dasindische Reich der Briten ist in seinen Grundfesten erschüttert. LordGough meinte jetzt den Fall von Mnltan abwarten zu mäßen, dessenBelagerung am 27. Dcecmber mit aller Kraft begonnen wurde. Nacheinem furchtbaren Bombardement konnten am 28. die schweren Geschützein die unmittelbare Nähe der Verschanzungcn gebracht werden; am 30.flog das Pulver-Magazin der Beste in die Luft, am 2. Januar 1849wurde die untere Stadt, am 3. der übrige Theil derselben erstürmt nndallgemeiner Plünderung prciSgegcben; fünf Millionen sollen dabei inGold und Kostbarkeiten erbeutet worden sein. Jetzt war nur noch dieCitadclle im Besitz des Dcvan, gegen die das Bombardement begonnenund ohne Unterbrechung fortgesetzt wurde; auch hier war cs ein Fran-zose, d'Oultrenais, der als Artillerie-General der Sikhs die Bcrtheidi-gung leitete. Mittlerweile sah sich Lord Gough genöthigt eine neue Be-wegung nach vorwärts zu machen und stieß am 13. auf Schir Sing derdiesseits des Dschclnm in einer sumpfigen Ebene lagerte. Bei Russnlnaggarkam cs zu einer mörderischen Schlacht Durch die Unvorsichtigkeit desbritischen Oberbefehlshabers gcrieth ein Theil seines Heeres in einen Hin-terhalt was ungeheuere Verluste zur Folge hatte. Das 24. Regimentwurde nahezu anfgericben, an dessen Spitze Obrist-Lieutcnant Brookcsfiel; ebenso der Brigadier Pennycuick der durch ein Misvcrständnis miteinem Theil seiner Truppen von dem andern getrennt wurde; der Artil-lerie-Major Ehristie und 73 seiner Leute wurden bei ihren Kanonen mie-der-gemacht. Zwar gewannen die Indo-Briten auf andern Punkten desausgedehnten Schlachtfeldes nicht unbedeutende Vortheile, aber im ganzenwar doch die Einbuße ans ihrer Seite und wie es scheint auch die Ver-wirrung größer: 22 europäische nnd 16 indische Officiere, 002 Mann52 Pferde waren todt, 67 europäische und 27 indische Officiere, 1755Mann, 132 Pferde schwer verwundet oder vermißt, 6 Kanonen und 2Fahnen verloren. Den Sikhs hatte man wohl bei 40 Kanonen abgejagt,allein nur 12 davon konnte man als Bellte mit sich führen, die andernwurden von den Sikhs noch in der Nacht znrttckgewonnen und wiederbrauchbar gemacht. Eine große Anzahl Wagen welche die Engländer ero-bert hatten mußten in die Lust gesprengt werden da man sic nicht fort-schaffcn konnte. Die Sikhs zogen sich in guter Ordnung vom Schlacht-feld etwas zurück, allein die Kanoncn-Salven die sie in ihrer neuen