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4. Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 1 (1876) Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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Der Hof der jungen Jsabella.

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spiel nicht ganz enlzichen; sie weihte ihren neuen eben so reich als ge-schmackvoll ausgcstatteten Palast mit einem glänzenden Ballfcste ein, anwelchem der Hof, das diplomatische Corps, die Elite der hauptstädtischenBevölkerung theilnahm. Im königlichen Palast folgte eine Unterhaltungauf die andere; das Archiv wurde in aller Eile ausgeräumt um durchein Theater ersetzt zu werden. Als um die Mitte Januar derGraf vonAndechs", Prinz Adalbert von Bayern, in Madrid erschien und denganzen Hof durch die Geläufigkeit überraschte womit er das Spanischesprach, gab es eine außerordentliche Vorstellung der philodramätischcnGesellschaft del Liceo, einen Hofball, ein großes Diner dem alle Ministerund fremde Gesandten beigezogen waren. Bald darauf, am 25., fand derfeierliche Empfang des österreichischen Gesandten Grafen Alexander Esztcr-häzy statt, mit dessen Erscheinen die seit Jahren unterbrochenen diploma-tischen Beziehungen zwischen Oesterreich und Spanien von neuem angc-knnpft wurden, was Anlaß zu neuen Freudenfesten bot. Der französischeGesandte Lesseps, die Ex-Camcrara der Königin Gräfin Montijo, derSenats-Präsident Marques de Miraflores öffneten nach einander ihrePrunkgemächer, so daß die feine Welt von Madrid kaum Zeit bei Tagefand sich von den vergnüglichen Anstrengungen der Nächte zu erholen.Die stolze Hauptstadt Spaniens hatte ähnliches nie gesehen. Von der alt-castilischen Grandezza und Etiquette war wenig mehr übrig; bei Hoferschien man zu Bällen und Eonecrten in der Regel nur im schwarzenFrack.Selbst im lebensfrohen Wien", schrieb ein Ocsterrcichcr MitteJanuar aus Madrid,hatte ich eine so allgemeine Tanzlust nicht gesehenals in Madrid. Der Fasching hat dieselbe so entwickelt daß man vor lauterBällen kaum an die Politik mehr denkt."

In der Thronrede die Jsabella kk. bei Eröffnung der Cortes gehal-ten, hatte sic das Verhältnis Spaniens zu den auswärtigen Mächte» alsein durchaus freundliches bezeichnet, mit Ausnahme von England. Dasletztere hätten, wenn sic offene Sprache führen wollten oder durften, nochandere europäische Höfe sagen können; denn die Politik Lord Palmcrston'sverstand es den britischen Einfluß weit und breit verdächtig, Ivo nichtverhaßt zu machen. Fühlte man sich doch selbst in dem fernen Griechen-land erleichtert als Sir Edmund Lyons, des edlen Lords getreuesterSchildknappe, von seinem Posten abbcrufcn wurde.Sein Name ist an-