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I. 4. Spanien — England nnd America — Schweiz.
eisen der Regierung weggcnommcn, bald irgend eine catalonische Stadt über-fallen und mit Brandschatzung bedacht, bis in die Borstädte von Bar-cellona vorgcdrungen und Geiseln fortgeschleppt. Zu ihren besonderenUnterhaltungen gehörte es den Gefe politico irgend einer Provinz, eineAbtheilung Gendarmen oder, wie das eines Tages vor den Thoren vonGranollcrs geschah, ein paar hundert Regicrnngs-Reeruten sammt denOfficieren von denen dieselben eingcübt wurden anfzuheben und als Ge-fangene mit sich zu nehmen die sie dann großcntheils ihren eigenen Reiheneinverlcibten. Don Nareiso Amettler, der „Pimentero" und der „Stu-dent" »lachten nebst Cabrera am meisten von sich reden; auf den Kopfdes Studenten wurde vom General-Capitain für Alt-Castilien Ros deOlano ein Preis von 2000 Piastern gesetzt den aber niemand verdienenzu wollen schien. Dagegen wurde der „Pimentero" in Burgos, wo erverkleidet mit einem falschen Passe dnrchkommcn wollte, gefangen undzum Tode vernrtheilt.
So hartnäckig dieser Krieg im kleinen war nnd so mancherlei Grau-samkeit dabei unterlief, so blieb doch sein Schauplatz ans die unzugäng-lichsten, Schlupfwinkel für schnell hervorbrcchendc und wieder verschwin-dende GucrillaS-Banden bietenden Gegenden von Navarra Aragonicn nndCatalonien beschränkt, nnd nahm keinen sichtlichen Einfluß auf die Stim-mung des übrigen Landes das sich seiner jugendlichen Königin nnd mitihr freute. Das Ministerium Narvaez stand fester als je und konnteruhig dem Zusammentritt der Cortes entgegensehen, deren SitzungenJsabclla II. am k5. December in feierlicher Meise eröffncte. Ueber denHof der jungen Monarchin hielt der Conseils-Präsident feste Hand undwußte Personen, deren Einfluß sich in bedenklicher Weise geltend machenwollte, mit klugem "Nachdruck zu beseitigen, ließ aber sonst ihrer Le-benslust frei die Zügel schießen. Zu den ernsten, zum großen Theil trau-rigen Dingen welche die übrigen Cabinete von Europa in jener Zeitbeschäftigten, bildete der Hof von Madrid einen leuchtenden Gegensatz.Da war alles Schimmer und Glanz, Lustbarkeit und Freude. Dielebens-frohe Königin sang, spielte die Harfe und das Pianoforte mit gleicherFertigkeit nnd ließ sich auch im Malen bewundern; vor allem aber liebtesie den Tanz, walzte leidenschaftlich nach Strauß'schen Weisen und polktemit einer Anmuth die alles bezauberte; der König und die Herzogin vonRianzares entfernten sich gewöhnlich wenn dieser etiquett-widrige Tanzbegann. Doch konnte sich Christine dem von ihrer Tochter gegebenen Bei-