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I. I. Spanien — England nnd America — Schnnn;.
rüchig hier geworden", hieß eS in einer Athener Eorrcspondenz, „wie derName englischer Politik heutzutage fast in ganz Europa. Ed gab hiereine englische Partei, eine zahlreiche Fraction die von England das WohlGriechenlands hoffte; Sir Edmund machte sie selber verschwinden, sicschmolz nach und nach zusammen zu einem Dutzend Leute die von ihmPensionen erhielten" And Neapel schrieb der Londoner Correspondcntder „Times": „Der britische Name ist hier geradezu verabscheut undunsere Kanflcute bedürfen all des Gewichts das ihnen ihre Geldmittelund Handelsverbindungen geben, um sich gegen das obwaltende starkeVörnrthcil aufrecht zu halten." Mit Neapel hatte cs Lord Palmerstonum SicilienS willen verdorben; doch in Sieilicn selbst war man ihm nichtminder gram: man klagte England der Selbstsucht an indem cs erstHoffnungen erwecke die eS dann, wenn die Verhältnisse eine andere Wen-dung genommen, unerfüllt lasse. Palmerston's Politik reizte verletztebeleidigte nach allen Seiten. Bei einer zu Ehren des österreichischen Kai-serhauses veranstalteten Feierlichkeit verließ das in Triest stationirte eng-lische Kriegsschiff den Hafen um die üblichen Salut-Schüsse nicht abfeuernzu müssen. Das geschah wohl um dem gegenüber liegenden Venedig keineKränkung zu bereiten, für dessen Ansprüche offen nnd kräftig cinznstehcnPalmcrston gleichwohl sorgfältig vermied. Palmerston war Eannin-gite nach dessen Vorbild er den Beruf Englands darin erblickte überall„das Recht der Völker" und die constitntionellc Freiheit in seine Obhutzu nehmen, „die öffentliche Meinung" als das allein Bedingende, dieUcbercinstinmmng mit derselben als die einzige Ouelle wahrer Macht ansah.„Es gibt zwei Parteien in Europa", hatte er einmal gesagt, „die einewelche durch die Beacht der öffentlichen Meinung, die andere die durchdas Uebergcwicht physischer Gewalt zu herrschen strebt". Von anderemStandpunkte bezeichnete jemand diese Anschauung des edlen Lords mit denWorten: „In England hat man die fixe Idee, ans dem Eontincnte seidurchgehends etwas sclnvenartigcs dem man entgegentreten müsse". DieBewegung des Jahres 1848 bot einer so gearteten Einmischungs-Poli-tik den weitesten Spielraum auf dem sich Palmerston mit einer wahrenLust hernmtnmmeltc. Aber indem er allerorts anknüpfte nnd nnfmischtc,doch nirgends ausdauernd bis zu den letzten Eonseqncnzen standhielt, hatteer es bald nach allen Seiten verdorben und England um einen großen Theilseines Ansehens in Europa gebracht. Die Völker die sich erhoben trauten ihmnicht mehr, den Regierungen gegen die er geschürt bangte nicht inehr vor