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I. 3. Der europäische Osten.
rcichischc Kaiser den Patriarchen von Karlovic ermächtige die Bischofsitzemit österreichisch-serbischen Clerikcrn zn besetzen . . .
Nom benachbarten Königreich Griechenland ist nichts zn berichten.So rnhig war es daselbst daß um Weihnachten 1848 den anregendstenallgemeinen Gesprächsstoff — der Schnee bildete von dem, wie seit Mcu-schengedcnlcn nicht,, die attischen Berge ringsum bedeckt waren; alle Zei-tungen hatten davon zn schreiben. Die Regierung arbeitete ohne Aufsehenund Geräusch, und als cs dem Minister des Innern Glarakis gelangdas Rünbcrunwcscn, das noch im letzten Jahre arge Bedrängnis undVerwirrung besonders in der Provinz Phthiotis angcrichtct hatte, indessen letzten Spüren zu vertilgen, wußte ihm die Bevölkerung großenDank dafür.
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Ungleich wichtiger, obwohl ganz friedlichen Charakters, war was sichzur selbe» Zeit in dem großen türkischen Vasallen-Nciche am Nil abspicltc.Die zunehmende Altersschwäche Mehmed Ali's hatte seit Juni 1848 dieVerwaltung des Landes in die Hände Ibrahim Pascha's gebracht. Mitden Kräften des alten Gewaltherrschers ging es rasch abwärts, sein Körperwar gebrochen, sein Geist von Wahnwitz nmnachtct; unter Kavasscn und ge-meinen Dienern fristete er ein trauriges Dasein. Aber auch mit der Gesundheitseines Sohnes war cs schlecht bestellt. Der tapfere Eroberer von Syrien dersich zweimal den Weg nach Constantinopel gebahnt hatte, jedesmal nurdurch das Einschreiten der europäischen Großmächte in seinem Sieges-läufe anfgchalten, ein Mann von kolossalen Formen, doch nie recht gesund,stand in seinem sechzigsten Lebensjahre. Er war einfach, sehr ernst vonSitten, streng in seiner Verwaltung, man sagte ihm Züge unparteiischerGcrechtigkeitsliebe nach. Er bezeigte seinem Vater stets die größte Ach-tung; es hieß daß er, selbst da er zur Würde eines Veziers cmpor-gestiegcn und Gouverneur von Mekka geworden, nie in dessen Gegen-wart, ohne dazu cingeladen zn sein, sich zu setzen erlaubte. Er hatte, seiteS im Kriege nichts mehr zn thun gab, seine ganze Zeit dem Ackerbaugewidmet der ihm viele Verbesserungen verdankte. Zur Regierung gelangtübertrug er dieselbe Ordnungsliebe Umsicht und Sparsamkeit, die ihnbisher in kleineren Kreisen ausgezeichnet, ans die Besorgung des öffent-lichen Haushaltes worin er zum großen Mißvergnügen der verwöhnten