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Mittelniederdeutsches Handwörterbuch
Entstehung
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HOI-WERE

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HOLTENIS

hoi-iverf, (Erd)erhöhung , auf die dasHeu, aufgesetzt wird.hole, Hecht ?

höh, huk, in. (und 11 .) Winkel, Ecke.hok-amt, n. Höckeramt, Krämerzunft.hohe, hohen, hohen (hake), der Klein-händler, Krämer.

hohehoken, sw. v. Huckepack, auf demBücken tragen.hokelik, winkellicht.

hohen, linken, n. Böckchen, von Ziegenund Schafen.

hohen, s. v. Höker, Krämer sein.hohen-, (hoiken)ber, ein Gelage, wobeiein Böeklein verzehrt wird.hohen-kloeke, Krämerglocke, die dasZeichen zum Anfangen des Marktesgibt.

hohen-stöl, Höckerstuhl; Krämerei-Einrichtung.

hoker-gut, eine Art schlechten Flachses.hol, hohl; hol ebbe, tiefe Ebbe ; h. nennte,Blechmünze, Bracteat.hol, n. Höhle, Loch; Enge, Engpass;

Zufluchtsort.holbers ?

holte, m. ein Halter, repagulum,holde, holt, geivogen, freundlich; deguden holden, die guten, freundlichenGeister.

holdelik, holdselig, freundlich.holden, st. v. 1. halten, festhalten. 2. be-haupten. 3. einhalten, beobachten(fortwährend, dauernd thun). 4.woz,uanhalten, veranlassen. 5. wofür hal-ten, glauben, meinen. 6. enthalten,des Inhaltes sein. 7. einen holt,Hinterhalt, legen. Rcfl. 1. enthalten,eingeschlossen sein. 2. sich halten,haben, benehmen.

holder (beider), m. 1. (Zusaminen)halter,Sparer. 2. Halter, Inhaber.holder-bloinen (hollern-, hollanderbl.),Fliederblumen, atrapassa.holdem, Ilollunder, Flieder.holdinge, 7. Erhaltung. 2. das Haltenvon etwas, Glaube, Meinung.holen, sik, sw. v. sich in ein Versteckbegeben.

holich, 7. ausgehöhlt. 2. löcherig.

holst (= helf, helve?)

holfte, Ziegel zur Bedeckung der First.

holk, hollik, lmlh, m. und holke, f. ein

grösseres Lastschiff, auch zu Kriegs-zwecken verwendbar, liburnus.kolken, sw. v. aushöhlen.liollis (= hollus?), Thran, Seehunds-thran, oleum arsurum in lampade,hol-lök, Ilohllauch.liolm, m. Insel (im Flusse).holin, m. Querbalken, Jochträger.hol-sten, hohler Stein, Dachziegel.holske (holtsche, liolsclie), d. i. holtscho,Ilolzschuh.

holskenmaker, Ilolzschuhmacher.holt, n. Richtung, Kurs (von Schiffen).holt, n. Holz und Gehölz; aus Holzgemachte Wurfscheibe oder (Kegel-kugel ?

holt, m. und n. 1. Hinterhalt, Versteck.

2. das Halten, Abhalten. 3. Inhalt.holt-blek, Raum, Stelle, wo Holz stehtoder gestanden hat.holt-dreier, Ilolzdrechsler.holte, Flur. de holten, die Holzberech-tigten, Beisitzer des lioltdinges.holtede, n. Gehölz.holten, hölzern.

holten, sw. v. holzen, Holz schlagen.holterie, Holzung.

lioltgreve, Ilolzgraf, Vorsitzender imholtdink.

holtgreveschop, Amt und Bezirk einesholtgreven.

hollik, die Frucht des IIolzapfelbaum.es.hollik-, (holt)appel, Holzapfel, macianum.hollik-, holteke-, (hültje)boni, Holzapfel,wilder Apfelbaum, maeianus.liolt-in, holzeinwärts.lioltink, -Inge, 1. Gehölz. 2. Holz-nutzung.

holtink, n. d. i. holt-dink (verkürzt inholti, liölti), Gericht über Waldunge-legenheiten, Forstfrevel ete.lioltke, Hölzchen, spöttisch für: Kanzel.holt-kore, (Geld) strafe wegen Forstfrevel.holt-korne = holtschultkorn?holt-kriter, Holzsetzer, der das Holz ab-teilt und (mit Kreide) bezeichnet.holt-mark, Holzmark, gemeinschaft-licher Wald, die mehreren Genossengemeinsam zustehende Berechtigungzum Ilolzschlagen.

holt(e)nis, 1. Halt. 2. Inhalt. 3. Se-id*