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Beschenkung für den Nest ihres Lebens eine sorgenfreie Zukunft, Diod. 69.C. 17, 5 ff. Justin XI, 14, I I f. Vgl. Gr. 557- Anm. 181 f.
*2) Trotz der höchst wahrscheinlichen Identität der Namen PersepoliS undPasargada (oder wohl richtiger Persagada — ä —) wird unter den Alten wenig-stens von Strabo 728 ff. Plin. VI, 26. C. 20, 10 ff. und auch von Arrianwenigstens VII, I, I. das Eine von dem Andern sachlich unterschieden. Jeden-falls sind die unter jenen Namen mitbegriffenen Denkmäler der Wirklichkeitnach durchaus verschieden und haben eine ganz verschiedene Localität. Dennder KönigSpalast ist offenbar mit den Ruinen von Tschil-Minar in der Ebenevon Merdascht, das Grabmal des CyruS mit dem Mcsched Madre'i-Suleimanin dem nördlich etwa 10 Meilen davon gelegenen Thale von Murghab identisch,welches Thal, mit jener Ebene vereinigt, das eng eingeschlossene Hohl.Persiender Alten bildet, Nitter VIII, 867 f. M. z. C- a. a. O.
13) In Einzelheiten abweichend, stimmen Plut. ^lex. 37. Diod. 71.C. 20, 9 f. über die ungeheure Große der Beute überein, Gr. 568 f. Anm.158. Einen Theil dieser Schätze nahm er zur Bestreitung der Kriegskosten mitsich, den andern ließ er durch Lastthiere, welche von Mesopotamien, Babylonund Susa aufgebvtcn wurden, nach letzterer Stadt schaffen. Wichtiger als dieseSchätze war für Alexander der Besitz von PersepoliS selbst, Dr. 246 f. Plut.Xlex. 37.
Wie graulich die Macedvnier mit Naub, Mord und anderen Gewalt-thaten in PersepoliS gehaust haben, bezeugen Diod- 70. C. 20, 2 ff. Gr. 558.Anm. 188 f. — Droysens Versuch t247 f. Anm. 53), für die Unthat Alexan-ders ein günstigeres ttrtheil zu erwirken, wird mit Recht von M. z. C. 22, 3.und von deö Königs eigener späterer Neue, C. VI, 30, I. Plut. älex. 38.)zurückgewiesen. Daß aber Thais nach der aus Clitarch geschöpften Erzählungdes Diod. 72. Plut. LIex. 38. u. C- 22, 3 ff. den König hiezu aufgestachelthabe, ist bei der sonstigen llnzuverlaßigkeir jenes Gewährsmanns und dem Schwei-gen Arrianö und Strabo's darüber wenigstens sehr zweifelhaft, (Uit. ?ragm.75 f. eö. 6. Nüller vgl. Itin. ^lex. 67.
19.
1) In diese Zeit fallt auch sein Zug gegen daS Naubervolk der Marder,von dem ein Theil das Hochland zwischen Medien, Susiana und Pcrsis be-wohnte, wahrend andere Theile in Armenien, am Südwestufer des caspischenMeeres, in Hyrcanien saßen, M. z- C. III, 33, 2. F. 395 f. Anm. 20.C. V, 21, 12 ff Arrian Inci. 40, 6. Diod. 73., sowie die Unterwerfung Cara-maniens, in dessen Besitz er den Satrapen Aspastes beließ, C. IX, 4l, 20 f.
2) C. 111, 8, 22 ff. Die hier erwähnten Oamenwägen hatten einen zelt-
artigen Aufsatz, besten Vorhänge man auf- und zuziehen konnte, vgl. die Ausl,z. Ten. I, 2, 16. 18- B. z. Herod. VII, 4l. Kr. 149.
3) Die Straße von Ecbatana nach Bactra zog sich über das wilde, zer-klüftete Terrain am Saume der Südseire des GebirgSzugeS Elburs hin. Vondiesem zerklüfteten Boden bildeten die caspischen Thore, wahrscheinlich identisch