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") Mit einiger Einschränkung der Wirklichkeit entsprechend, M. z. C.30, 12 . Unbestreirbbar ist jedenfalls, daß die Gegend in ihren südlicher» Thei-len noch unwirklicher ist, als in den nördlicher!,.
12, Kr. 12 7.
*5) M. z. C. 30, 15. Naben und Raubvögel sind überhaupt in derWüste nichts Seltenes und gelten als Anzeichen naher Quellen, Ritter 968 f,— Etwa auf der Hälfte des ganzen Weges, nicht sehr weit von Parätvnium,rraf der Zug auf eyrenaifche Gesandte mit sehr reichen Geschenken für Alexan.der, der mit jenen ein Bündniß abschlvß, Divd. 49. C- 30, 9. — lieber dieDauer deS ganzen Zuges s. M. z. C. 30, 15.
Die Länge des fruchtbaren Gebiets der Oase betragt über 2 deutscheMeilen, die Breite dagegen nirgends über eine halbe, Minut. 88. Ebend.88 ff. über die Oasen überhaupt, und über das Wort B. z. Herod. UI, 26.lieber Klima, Boden. Fruchtbarkeit, Bevölkerung von Siwah insbesondere Mi-nut. 89 ff. Aus;. 97 ff. M. Z. C. 31, 16 f.
2) lieber die „Sonnnenquelle" (B. z. Herod- IV, l8l) und diesen Kreis-lauf ihrer Temperatur s. Minut. 96. 163 f. Aus.;. 119 ff. M. z. C. 31,22. Sie entspringt südöstlich vom Tempel, in der Entfernung einer gutenViertelstunde, in einem Walde von Dartelbaumen, und bildet einen kleinen See.Sie har wirklich eine periodisch ^abwechselnde Temperatur, die, wenn auch nichtso stark, wie Einige sie fabelnd beschreiben, doch fühlbar ist. Sie ist nämlichdes Nachrö wärmer, alö am Tage, und pstegt beim Anbruch desselben etwas zurauchen, welches letztere selbst zu sehen Miuutvli indeß nicht Gelegenheit fand.Wahrscheinlich ist sie. wie schon der Boden der Oase vermnthen laßt, eine heißeQuelle, deren natürliche Warme man am Tage wegen der glühenden Sonnen-hitze nicht wahrnimmt.
2) Minuroli gelangte über Stellen, die eine Viertelmeile lang dergestaltmit Salz belegt waren, daß es schien, sie feien beschneit; auf anderen Punktenfand er mit Salztheilcn so stark geschwängerte Lachen, daß seine Kleidungsstückedurch das bloße Anfpritzen wie mir einer Salzkruste überzogen wurden. Desvon Priestern des Ammon nach Aegypren gebrachten bediente man sich beimOpfern, wozu das Meersalz als Schaum des Tnphon nicht heilig genug war.Der König von Persien, der aus allen Provinzen seines weiten Reiches bloß daöBeste genoß, erhielt aus Aegypten Salz vom Tempel des Ammon und Wasseraus dem Nil, Athen. Veipn. U, 74. Einen dem obigen ähnlichen Temperatur-Wechsel fand Belzvni bei einer Quelle auf der „kleinen Oase" östlich von Si-wah, Ritter 970 f. Vgl. DörnerS Anm zu seiner Hebers. 242 ff.
Obgleich eS Arrian sonst nicht verschmäht, bei Gelegenheit auf daömythische Gebiet der Urgeschichte seines Volkes hinübcrzuschweifen (ll, 16, 1 ff.111, z, 1 ff.), so hat er doch hinwiederum kritische Besonnenheit genug gegen-über von mythischen Zuthaten, welche sich dessen späterer Geschichte ansetzenwollen, wie ob. 3, 5 f. und hier, wo er es nicht für der Mühe werrh zu halten