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1/2 (1885) Anabasis oder Feldzuege Alexanders
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Wahrscheinlichkeit in den Dünen Nordägyptens ZN snchcn ist, welche Gebilde desMeeres und der Erde sich in der Nachbarschaft des gegen die arabische Berg-kette hin gelegenen AntävpoliS, j. Kan, hinzichen und denen ähnliche Sand-anhäufungen auf de,» libyschen Ufer deS Josephskanals entsprechen. Ihnen,gleichwie der ausdörrenden Gluthhitze der benachbarten Wüste, trachtete dasVolk deS Som-HerculeS durch Ziehung von Wassergräben zu wehren, EreuzerII, 77 ff. Schwieriger ist die Deutung der Busirislegende. Wahrscheinlichjedoch weist sie hin auf Menschenopfer beim Todtendienste, welche von denmenschenfeindlichen Aegyptiern absonderlich ans der Zahl der an ihren unwirth-lichen Strand verschlagenen Fremdlinge dargebracht wurden: ein roher Brauch,den Hercules, als Bckämpfer alles Ungeschlachten, auSgervttet haben soll, Creu-zer II, 9l ff. Lamm. Ilerockot. l, I lo ff. Stark 769. 271 ff. 292 ff.Herod. II, 59. u. das. Bähr u. ISS.

Abel 92 ff. Kr. I2S.

5) Plut. Slex. 3. Justin II, 2 ff. Anm. 4. z. III, 4.

6) Auch Ammonia genannt, j. El-Baratoun, mit Trümmern eines ausgriechischen und römischen Resten erbauten arabischen Schlosses, Str. 798 f.814. F. 823. v. Minutvli, Reise zum Tempel des Jupiter Ammon S3 ff.Auszug von Rücker SS f. Nach Str. war Parätonium I3VU Stadien LSStunden vom Ammonium entfernt. Dicß stimmt nahezu mit Browue'S An-gabe (bei M. z. C. 39, 9) überein, er habe von der Küste östlich von Parä-tonium ans die AmmonSoase in L2>/a Stunden oder 5 Tagereisen erreicht.

Oie Gegend zwischen Alexandria und Parätonium hat eine, wiewohlunbedeutende, Vegetation, bestehend in verschiedene» Arten von Gräser» undSalzpflanzen, mitunter ist sogar etwas Gerste angebaut; auch trifft man nebenCisterne» auf. Brunnen, freilich mit zum Theil etwas salzigen, oder schlechtemWasser, Miaut. 40, 49 f. 54. 56. 58. 6l. Ausz. 39 f. Browne bei M.z. C. 30, li.

S) Auf der Weiterreise von Parätonium »ach der Oase traf Minute!,zwar hin und wieder Brunnen an, von denen jedoch einige nur vom Regengespeist wurden, während andere zwar gutes, aber nur spärliches Wasser ent-hielten. Eine Strecke des Weges war mit Futterkräutcr» für die Kameelenoch ziemlich bewachsen; eine darauf folgende aber war eine eigentliche Wüste,voller Steine und Sand, mit einer Menge kleiner schwarzer Kieselsteine über-fäct. Sofort stieß man ans eine Stelle mit den knöchernen lleberbleibseln vonMenschen und Thieren, die hier wenige Jahre zuvor wegen Wassermangels ihrenUntergang gefunden hatten. Endlich erhoben sich Felsen von der mannigfaltig-sten Form, woniit die Oase besonders auf der Nordseite festungsartig einge-schlossen war, hinter denen man znleht den Thalrand der Oase selbst erreichteund das ans einer Felsenmasse wie eine Burg aufgethürmtc Siwah mit noch2 anderen Dörfern, umgeben von Palmenwäldern, erreichte, Minut. K8. 74 f.77 f. 80. M. z. C. 30, >2.

M. z. C. 30, ,4.

M. .j. E. 30, li. Sall. Ing. 79. Bgl. jedoch Minut. 202 .