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VI, I, 2ZZ ff. — Fl. 318 ff. erblickt in der Erbauung Alexandria'S nur einPhautaffebild der Neueren, kühn und mit Willkühr gedichtet, wofern man indieser Stadt mehr als eine blaffe makedonische Zwingburg für Aegypten finde»
walle. Vgl. dagegen u. A. Geier, Alex, und Arist. l i3 ff. und ob. Anm. 5.
z. I, l7. — Weniger günstig als Sir. 793. sprechen andere Schriftsteller von
Alexandria'S gesunder Lage. Sr. Cr. 287. — lieber seine Bevölkerung mit
Einwohnern des nahen Canobns s. Ps. Aristot. Oecon. II, 32. — Wahres
und Falsches über Alexandria und seine Gründung bietet in bunter Mischung
I. Valerius, Ü68 Zestae Llexanclrl Llaeeclonm I, 20 ff.
ib) Er kam in die Mitte zwischen dem durch eine doppelte Säulenreihe
verbundenen Souneu- und Mondthore zu liegen; in ihn mündeten unzählige,
vom buntesten und lebhaftesten Meuschengedränge stets dnrchwvgte Straßen ein,Achill. Tat. Lmor. I.ene. et LIit. V, I.
Str- 7SS.
In ihr verehrten die Aegyptier die Göttin des Mondes, von dessenVerbindung mit der im Zeichen des Stieres stehenden Sonne <— der Eheder JsiS-Luna mit OfiriS-Sol, der Segen des Werdens und Gedeihens stammt,sowie auch die Monrh, vder Mutter der Erde und namentlich ihres pulfirendenHerzens Aegyptens, aus dessen Gemeinschaft mir dem immer neu befruchtendenLandeSstrome (— der Ehe der Mvnth oder Demeter mit OfiriS>Nil> eine zweiteQuelle des Werdens und Gedeihens fließt, und zwar nicht bloß in vegetativer,sondern auch in culturhislorischer Hinsicht: diese 2 Naturpvtenzen, in ihrer zu-sammenwirkenden Thätigkeit unter dem Symbole eines gemeinsam waltendenKdiügspaareS angeschant. Daher der alle anderen ägyptischen Culte überragendeDienst dieses göttlichen Ehepaares, wozu auch Alexander durch seine hier undin Memphis (s. ob.) den Diadachen vvrgezeichnete Toleranz-Politik gegenübervon den orientalischen LandeSreligionen einen von de» Ptolemäern wohl beach-teten Anstoß gab, B. z. Herod. II, 4l. LS. 156. llhlemann lLL ff. lkg f.N. E. IV, l 773. VI, l. >87 f. 201. 2»s f. 217.
12) Achtzig Stadien sollte er betragen, M- z. C. 33, 2. — lieber dieReste des alten im heutigen Alexandria s. Brugsch 8 ff.
Dieselbe Sage findet sich mit einigen Abweichungen bei Str. 792.Plut. Llcx. 26. Steph. Byzant. r. Valcr. Max. I, 4. Lxt. I.
Ammian Marc. XXll, l6, l7. Itl». ^lex. 49. C- 33, Issf., welcher letztereübrigens, sowie Pseudo-CallislheneS I, 31, Diod. L2. und Justin >l, >3. dieGründung Alexandria'S dem Zuge nach dem Ammonium Nachfolgen läßt. DerBaumeister war nach Baler. Max. n. A. DinocrateS, s. Müller z. Pseudv-C.a. a. O., wo auch noch einige andere Baumeister der Stadt aufgeführt werden.2) I, 13, ,. Il, 2, 3.
2) II, 2, 2 f.