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über den Namen der Stadt Memphis selbst GeseninS, 2-Iwe. Inngnae liebe.
II, I, 812 f. B. z. 5?erod. II, 89.
9) Vom ägyptischen Worte „Hapi" stammend, welches „Richter" bedentet,und ei» Beiname des OstriS, als obersten TodtenrichtcrS, ist. Ihm, dem gutenGott, und durch Sonne und Nil königlichen Wohllhäker AegyprenS, war jenerh. Stier geweiht, war sein beseeltes Bild, seine Jncarnativn und zugleich eilteEmanation des Ptah, dieses daS schöpferische Nrsener repräsentircnden Gottesoder Vaters der Götter, oder nach einer andern Wendung der pricstcrliche»Legende durch einen Mvndstrahl in'S leibliche Dasein verseht: daher war derApis in einem neben dem Ptah-Tempcl gelegenen Heiligthnm von einem glän-zenden Eultus umgeben, welcher mit dem des Ptah selbst genau zusammcnhing:daher mußte er unter den 2g zu seiner Ausflndnng gehörigen, ans Sterne,Nilüberschwemmnng n. A. bezüglichen Zeichen auch ein Bild deS zunehmendenMondes a» sich haben, daher war mit seiner Verehrung die TSjährigc astrono-mische ApiSperivdc als Ausgleichung zwischen Sonnen- und Mondskalender ver-knüpft. Der gestorbene Fetisch endlich wurde unter dem Namen OsorapiS oderSerapiS verehrt, lind in dem Apis-Mausoleum, dem Serapnm bei -Memphisbcigesetzt, wo in unser» Tagen der französtschc Gelehrte Mariette 6 4. ApiS-Mumien entdeckt hat, B. z. Herod. III, 27 f. n. Lxc. I, 671 ff. Uhlemann,Handbuch der gesammtcn ägyptischen AlterthumSknnde II, 2l>7 ff. Brugschn. a. O. 27 ff. N. E. IV, I76g ff. Gerhard, Archävl. Anzeiger 1853.
Nr. 53 f.
i»i Anm. 9. z II, S. Eint. z. >, 18 , 2. Dr. 202. Ell. z. u. St.
11 ) Zuerst den noch ungetheilten Strom und dann den westlichsten Arm
de« getheilten, den canobischen oder heraclevtischen oder auch naueraiischen hin-unter , B. Lxe. VI. z. Herod. II, 17. 851 f. Ritter 853 f. Nlir C. 29,5.läßt dieser Fahrt nach der Küste einen Zug in'S Innere Aegyptens von Mem-phis ans vvrangehcn.
12) Sechs Stunden nordöstlich von Alexandria, aus derselbe» Landzungegelegen, ein wichtiger See- und Handelsplatz vor Gründung jener Sradt, durchseine Ueppigkeit verrufen, und den Bewohnern derselben durch seine großenFeste als VcrgnügungSort dienend. Seine Ruinen finden sich eine halbe Stundewestlich von Abukir, F. 777 ff.
15) Der Marcotische See, zu dem außerhalb des Delta gelegenen gleich-namigen Nomos gehörig, und wie dieser nach der an seinem Südufer befind-
lichen Stabt Marea benannt, wurde durch die canobische Mündung und andereNilkanäle gebildet, war nicht ganz Zoo Stadien lang und über l so breit, mitWeinreben, Palmen und Papyrus freundlich umpflanzt und diente, jedoch nurfür Nilschiffe, als einer der S Häfen Alexandria'S. Der heutige Wirket Mariut,einst durch das alte Kanalsnstem selbst und in seiner Umgebung voll Leben, ^wird jetzt eingehegt mit einer öden, jedoch nicht ganz vcgctaiionSlccreu Wüsten-region, je mehr und mehr zu einer auSrrvcknenden Lagune, einem verpestendenSumpfe ölareotin p »Indem C. 33, I. F. 733. Ritter 871 ff.
i^>) lieber die für ein Weltemporium ungemein günstige Lage und die ihrentsprechende Gkwerbs- und HandelSthätigkeit Alexander's s. F. 777 ff. R. E.