Druckschrift 
1/2 (1885) Anabasis oder Feldzuege Alexanders
Entstehung
Seite
232
Einzelbild herunterladen
 

232

14.

r> 10,000 Talente 15,000,000 Thtr. oder 26,250,000 Guld.Die erste Abordnung des DariuS war vor der Belagerung von TyruS in einemetwas hochfahrenden Tone vor Alexander getreten, Arrian l4, 1 ff. C. 2, 7 ff-;nachgiebiger zeigt sich der Perser in dieser zweiten, durch die er jedoch nachC- 21, I ff. u. Diod. 54. nur das Land zwischen Halys und Hellesponr und2000 Talente anbietet; erst durch eine dritte laßt er den Berichten des Diod.54. Plut. 4Iex. 29. C. 43, I ff. und Justin 12, 3. zufolge die hier ent.haltenen Vorschläge machen. Eben dahin verlegen auch Plut. u. C. 44, 11 ff.die Scene mit Parmenio. lieber eine ungefähr um dieselbe Zeit zur Be-glückwünschung Alexanders mit einer goldenen Krone eingctroffene griechischeGesandtschaft s- Diod. 48. C- 22, l l f.

2) Zu dessen Beginn er nach N. u. K. 250- in Folge einiger Verstär-kungen wieder 25,000 M. Linieninfanterie beisammen haben mochte.

2) Daher VH, 9, 8. unter Alexanders Eroberungen zwischen Hobl-Syrienund Mesopotamien genannt. Daß nun a. u. St. unter 7« «/i^cr 71«-auch Jerusalem mitverstanden sei. ist bei der politischen und cvmmer-ciellen Wichtigkeit dieser auch den Heiden interessanten Stadt (Joseph. 6 ^piou.H, 7.) sehr wahrscheinlich. Ob aber Alexander persönlich oder Einer seinerFeldherren die Unterwerfung Jerusalems herbeigeführc habe, darüber geben unsdie nicht jüdischen Quellen seiner Geschichte wenigstens keine bestimmte Auskunft.Denn bei C. 23, 13 ist inurbes reeusantss" Jerusalem nicht nvrhwcndigmit einbegriffen, und bei Justin >0, 6. müssendie Orientis re^es eum inkuU8"nicht nothwendig jüdische Priester sein, sondern eS können darunter auch die Königevon Cypern und Phönieien verstanden werden, Plut. ^lex. 24. Dagegen stelltnun der bekannte Bericht des Josephus (.4. 3. XI, 8. vgl. 6. 3. II, 21.Otlwn. I^ex. Kabbln- 29 ff- v. Oals Hist. .4ri8t. 10.) über des Königs pcr-l^niiche Anwesenheit in Jerusalem, seine Beschwichtigung durch den Hohepriester,seine Darbringung eines Jehovaopfers, seine Eoncessionen an die Juden, magdieser Bericht auch in manchen Einzelnheiten Zweifeln ausgcsetzt sein, doch inseinem ganzen Zusammenhänge das Benehmen des Königs gegen die Juden mitvieler Wahrscheinlichkeit in dem Lichte dar, worin er auch sonst gegenüber vonChaldäern, Magiern. Braminen mit seiner Empfänglichkeit für religiöse Ein-drücke und seiner auch politisch motivirten Hinneigung zu orientalischem Wesenerscheint (Geier, Alex. u. Arist. 206 ff.. wo leider die Sage von des KönigsJerusalem-Fahrt nicht berührt wird), daher hat man keinen Grund, mit Dr- 197.Anm. 43. den ganzen jüdischen Bericht für baare Lüge zu erklären, oder mitEwald (Geschichte des Volkes Israel IV, 2 38 ff. 2. A.) die Erzählung schonihrer ganzen Haltung-nach sehr ungeschichtlich zu nennen, Flathe 3 10 f. Sk.Cr. 547 ff. UebrigenS mag außer Hohl-Syrien und Samaria AndromacbuS(C. 22 , 9. 34, 9.) auch noch Judäa zur Verwaltung bekommen haben.

^) Bei HegesiaS Zeript. ree- ^!ex. IVI. e<1. Nülier 142, heißt er garwas nach persischer Staatspraxis an und für sich wohl denkbar,