Drittes Buch.
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gleichen vom Fußvolke die Abteilung des Philotas, tausend Mannvon den Schildträgern, alle Agrianer und die Hälfte der Bogen-schützen, und befahl ihnen, ihren Marsch zu Spita'menes und Data-phe'rnes zu beschleunigen. Ptolemäus richtete seinen Zug nach derempfangenen Weisung ein, legte in vier Tagen zehn Tagereisen zurückund kam zu der Stelle, wo Spitamenes mit seinen Barbaren tagszuvor im Lager gestanden war.
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Hier erfuhr Ptolemäus, daß er sich auf den Entschluß des.Spitamenes und Dataphernes, ihm den Bessus auszuliefern, nichtsicher verlassen dürfe. Deswegen ließ er sein Fußvolk zurück, mit demBefehle, in geschlossenen Gliedern nachzufolgen; er selbst ging mit derReiterei vorwärts und gelangte zu einem Dorfe, wo sich Bessus mitwenigen Soldaten befand. Denn Spitamenes hatte sich mit seinenLeuten bereits von dort entfernt, weil er sich schämte, den Bessuseigenhändig auszuliefern. Ptolemäus umzingelte das Dorf mit seinerReiterei, — dasselbe war nämlich mit einer Art von Mauer umgebenund hatte Thore — und ließ den darin befindlichen Barbaren durcheinen Herold ankündigen, sie sollten unverletzt abziehen dürfen, wo-fern sie den Bessus ausliefern würden. Alls dies mit seiner Bedeckungin das Dorf eingelassen, nahm Ptolemäus den Bessus fest und tratsofort den Rückweg an, ließ übrigens durch vorausgesnndte Boten beiAlexander anfragen, wie er ihm den Bessus vorführeu solle. Alexan-der befahl, man solle denselben nackt in ein Halseisen geschlossen vorihn bringen und rechts an dem Wege aufstellen, wo er mit dem Heerevorüberziehen würde. Ptolemäus vollzog diesen Befehl; Alexanderaber ließ, sobald er den Bessus erblickte, seinen Wagen anhalten, undfragte ihn, aus welchem Grunde er den Dari'us, seinen König undzugleich seinen Anverwandten und WohlthäterZ, zuerst festgenommenund gefesselt mit sich geführt und sodann ermordet habe? Bessusantwortete, er habe dies nicht bloß nach eigenem Gutdünken gethan,sondern in Übereinstimmung mit allen, welche damals in der Hin-gebung des Darms gewesen seien, um hierdurch bei Alexander Gnadezu finden. Auf dies befahl Alexander, ihn zu peitschen und alles das.