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1/2 (1885) Anabasis oder Feldzuege Alexanders
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ArrianS Anabasis.

was er ihm bei der Befragung vorgcworfen hatte, durch einen Heroldbekannt zu machen. Nach dieser schimpflichen Züchtigung wurde dennBessus zur Hinrichtung nach Baktra abgeftthrt. Dies hat Ptolemäusüber das Schicksal des Bessus ausgezeichnet. Dagegen berichtetAristobul, Spitamenes und Dataphernes haben ihn zu Ptolemäusgebracht und nackt, in ein Halseisen geschlossen, an Alexander aus-geliefert.2 Nachdem Alexander seine Reiterei aus der dortigen Um-gegend wieder vollzählig gemacht hatte, denn es waren ihn: beimZuge über den Kaukasus, sowie auf dem Marsche zum Dxus und vonOxus weiter viele Pferde gefallen setzte er sich gegen Maracandachdie Königsstadt im Lande der Sogdianer, in Marsch, und ging vonda nach dem Flusse Tcünai's vorwärts. Dieser Tanais, den die um-wohnenden Barbaren nach Aristobuls Angabe auch mit einem anderenNamenJara'rtes" bezeichnen, hat ebenfalls seine Duellen imKaukasusgebirge, und mündet desgleichen inv Hyrkanische Meer. Esdürfte aber wohl ein anderer Tanais sein, von welchem der Geschicht-schreiber Herodo't sagt, er sei der achte unter den skythischen Flüssen,komme ursprünglich aus einem großen See her und ergieße sich ineinen noch größeren, den Sec Mäo'tis: und diesen Tanais macheneinige zur Grenzscheide zwischen Asien und Europa^ diejenigennämlich, nach deren Ansicht im Winkel des Euxinischen Meeresder See Mäotis und der dareinfließende Tanais Asien von Europatrennt, gleichwie auf der anderen Seite das Meer zwischen Gadi'raund den gegenüber von Gadira wohnenden libyschen Numidern dieGrenzscheide zwischen Libyen und Europa bildet: und es sind diesdieselben, denen zufolge Libyen von: übrigen Lande Asiens durchden Nilstrom abgesondert wird. Hier hatten sich einige Makedonierbeim Futtersammeln zu weit verlaufen und wurden von den Barbarenniedergehauen, welche nach Ausführung dieser That sich auf einen sehrrauhen, nach allen Seiten schroff abfallenden Berg flüchteten. IhreAnzahl betrug etwa dreißigtausend Mann. Alexander ging auf siemit den behendesten Truppen seines Heeres los. Die Makedoniermachten nun viele Angriffe auf den Berg. Anfangs wurden sie zwardurch die Geschosse der Barbaren zurückgedrängt: es gab vieleWunden, und namentlich erhielt Alexander selbst durch den unterenSchenkel einen Pfeilschuß, wodurch ein Teil des kleineren Knochens