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Und schirmtet dennoch jenen Römling dort?
Und halset dennoch mich erdrücken, der sichDes Luthers stärkste Säule kühn erhob?
Der Selbstsucht Trieb riß zügellos Euch hin,
Der eigne Vortheil galt Euch mehr als EuchGemeine Sache galt. Drum mögt Ihr selbstAm eignen Leibe büßend noch erfahren,
Was Ihr gethan; in Eures Elends TiefeBeweinen einst, daß Ihr den fälltet, den
— Ihr zu ersetzen nimmer habt die Kraft.
Nichard von Trier.
Wißt Ihr nicht auch ein Sprüchclchcn für mich?
Franz.
Bischof! — mit Euch nicht streite ich. Nicht WorteEntscheiden hier, und nah und näher rückt
— Ich fühl's am schweren Athmen — mir der Tod.
Doch triumphiret nicht — nicht Euch verbleibt
Der Sieg! Blutig geht ans die Saat — erwachtIst in den Völkern des Gewissens Schrei.
Früh oder sßät — zum Grablicd wird er Euch.
(während dessen ist Philipp von RüdeSheim eingctreten und hat leise,aber angelegentlich mit Marie und Balthasar gesprochen.!
Marie, (rasch vertretend.)
Ihr Fürsten! Fast durchs Himmels Fügung, scheint es,Hat sich ein frommer Mönch auf dieser BurgGrad' eingefunden. Gönnt Ihr uns, alleinDen Vater hier zu lassen, würde ichZur Beichte ihn vielleicht bewegen können.
Franz, (mit schwächer werdender Stimme.)
Ich will nicht beichten — habe selber -—
(Balthasar macht ihm heimlich Zeichen.)
Marie.
Fürsten!