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Franz von Sickingen : eine historische Tragödie
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Eitclfriiz.

Wege bahnt das SchwertDem, der's zu schwingen weiß.

Hauptmaim Jörg, (vortrctcnd, zu Franz gewendet.)

Verlanbt, Herr Ritter,

Wenn ich in Eures Heers, der HanptleuteGesummtem Namen jetzt das Wert ergreife.

Ihr kennt mich, Herr! Ich schlug des Reiches SchlachtenIn Welschland lagert' ich mit Kaiser Max,

Ich stand

Franz.

Wir alle kennen Dich, mein wackrer Jörg;Du bist der Bnchsenmeister dieses Heers,

Und seit ich kriege, sah ich keinen bessern.

Jörg.

Nnn wohl, so hört mich an!

So lange wir nicht Bresche in die MauernDer Stadt geschossen, schmettert Ihr vergeblichDes Heeres Leiber an dies Bollwerk an.

Zu stark ist es, zu zahlreich die Besatzung,

Zn gut geführt! Man überwände wohlZwei dieser drei, nicht alle drei geeint.

Unmöglich ist's! Jedoch wenn Ihr, Herr Ritter,

Folgt meinem Rathe, so verpflicht' ich mich,

Eh' noch acht Tage enden ihren Laus,

All mein Geschütz ans wen'ge Punkte richtend,

Der Breschen zweie in die Stadt zu legen,

Am Nord- und Westthor, und dann drauf und SturmDann fallt sie ohne Gnade rettungslosIn Euren heißen Siegerarm.

Ein Lanzknecht. (tritt auf.)

Mein Feldherr!

So eben flog, wo ich mit dreien Andern