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Gruß Euch, Ihr Herr'n! Schließt einen Kreis nm mich.Des Morgens blasses Licht erhebt sich schonUnd Ruh' bedarf das ganz erschöpfte Heer,
Das ohne Pause jetzt acht Stunden langSich und den Feind in Lachen Bluts ertränkendIm Stimulans anras't an die Maur'n der Stadt.
Drum riß ich Euch von Eurer SchnitterarbeitHinweg, hier Raths zu pflegen, ob wir gleich,
Nach Nthemzngen unsrer Rast gegönnt,
Das blut'ge Spiel crncu'n — ob wir's verschieben,
Bis die Geschütze leichtern Weg gebahnt.
Ihr Edlen und Ihr Hauptlcut' dieses Heers,
Sagt Eure Meinung, wie's dem Führer ziemt.
Eitelfritz, (die rechte Hand verwundet in einer Binde, daüSchwert in der Linken.)
Ich bin für Sturm! — 'ne Schande wär's für uns,Wenn wir nicht diese Nacht in Trier schlafen.
Fiirstcnbcrg.
Gemach, Herr Graf! Euch reißt der Zorn dahin.
Nur kalter Blick paßt in des Feldherrn Rath.
Zn frühe kam der Sturm; zu fest ist noch— Wir haben es erprobt — die trvtz'gc Mauer,
Wir opfern nutzlos unser Heer dahin.
Es kann die Stadt uns nimmermehr entgehn,
Doch muß erst der Geschütze feurig WerbenSie milder machen, muß in ihrem HerzenErst Ocffnung uns für unfern Sturm bereiten.
Frowin von Hnttm.
So mein' auch ich. Verloren ist die Stadt.
Doch nur, wenn wir nach der Belag'rungskunstlieblicher Form und Regel unserm AngriffDie Wege bahnen.
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