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Ihr sollt bestimmen ihm den Sammelort,
Zu Trier's Entsatz vereint dann vorznrückcn.
Ludwig, (zögernd.)
Ein Heer zu rüsten in so kurzer Zeit —
Denkt Ihr daran? — Das ist unmöglich, Freund!
Zudem —
Ritter.
O zaudert nicht, mein kurfürstlicher Herr!Denkt des Vertrags! Bedenkt, daß jede StundeIm Schoost kann führen nie zu Aenderndes.
Ludwig.
Gern thu' ich, was ich kann. Ich will von NeuemEin Fähnlein Euch zu Hülfe senden.
Ritter, (bitter.)
Ja!
Und sputet Euch, damit's noch zeitig eintrifft,
Um mitznzechen bei Trier's Leichenschmaus).
(nach einer kurzen Pause, während welcher der Pfalzgraf sinnend aufund ab geht, mit bittendem Ton.)
Mit halber Hülfe ist hier nichts gethan;
Nur Eure ganze Macht, mein Fürst, kann retten.
Ahmt nach des Hessen edles Beispiel, Herr!
Ein Heer schaart um Euch, rückt vereint mit PhilippGen Trier vor, sonst sinkt die Stadt in Trümmer-Bald könnt Ihr selbst nicht mehr, was Ihr noch heute könnt!
Ludwig, lstehcn bleibend, für sich und mit innerer Bewegung.
Ich sollte wider Franz an Heeres Spitze ziehn?
— Das war' ein Kampf ans Tod und Leben! NiemalsVerzeiht er's mir — und nie ich ihm, geh' ich so weit!
— Nein! mag das Philipp thnn, wenn er's mit seinemLutherischen Gewissen einen kann!
Mich bindet andre Pflicht. — Franz! Franz! So weitSollt' ich vergessen jahrelanger Liebe,