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Dringt in die Eifel vor, dem Kurfürst felgend.
Der täuschet ihn durch klug verschlung'ne Märsche,Find't frei das Ufer und erreicht zwei Tage,
Eh' Franz vor Trier anlangt, seine Stadt. —
Fand der Franziskus Trier ohne Herrn,
Warf zitternd sich die Stadt an seine Brust,
Und im Gebirge irrte jetzt der KurfürstFlüchtig, geschreckt von jedes Spähers Tritt.
Ludwig.
Kein Zufall, Gottes Fügnng war es, welcheSolch Unglück hat von seinem Haupt gewandt! —Doch jetzt, gedeckt durch Tricr's starke Mauern,
Die mondenlang wohl der Belag'rnng trotzen,
Wie kann er fürchten also schnellen Fall.
Ritter.
O Herr, wie lange soll so zahlreicher BesatzungDer Vorrath währen in der eingeschloss'ncn Stadt?Doch ist's nicht das allein. Ein Theil der Bürgerschaft— Aus aufgcfangnen Briefen weiß cs unser Herr —Hält's murrend mit Franziskus. Selbst die Bess'ren,Sie werden schwierig, wenn sie Tag und NachtZur Abwehr bald und bald zum Löschen ruft.
Als ich mich wandte, schickt' er grad' sich an,
Die Stadt mit glüh'nden Kugeln zu beschießen,
Und vielen Stürmen hält sie schwerlich Stand.
Doch, Herr, auch frohe Botschaft künd' ich Euch.
Bon Philipp, Hesfen's Landgraf, bring' ich Nachricht,Den ich in Darmstadt sprach zu gleichem Zweck.
Des edlen Fürsten Wange glühte zornig,
Als er des Bund'sgenossen Drang erfuhr.
Eh' sich die sechste Sonne senkt in's Meer,
Schwur er zu stehn an eines Heeres Spitze.
Ein Gleiches, Herr, erwartet er von Euch;