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Franz von Sickingen : eine historische Tragödie
Entstehung
Seite
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Ein Instrument zu Unterschrift und SiegelVorlegen werden, das ich fert'gcn ließUm in unscheinbar kleinlichem GewandDen großen Zweck des Bundes zu verhüllen,Beschwichtigend den stets bereiten ArgwohnDer Fürsten, wenn sie von der Einung hören.

Denn früher nicht bis reif der Augenblick,

Darf man durchschau'n, was hier gestiftet worden.Lchwarzcubcrg.

Wohlan, wir ziehen! Heil, Franziskus, Dir!

Heil unsrem Hanptmann, Heil!

Alle, (cin Getöse mit den Schwertern erregend.)

Heil, Heil, Franziskus Dir!

Das alte Glück wird Deinen Fahnen folgen!

isie gehen ab bis auf Fnrstenbcrg, Dalberg, Lorch und Rndesheim, die sich nm Franz gruppircn.)

Flirstenbcrg. (hastig, wahrend die Ritter abgchen, ans Franzzutretcnd.)

Noch einmal, Franz, Du hast groß Unrecht, dünkt mich,Die Edlen alle nicht sofort nach TrierMit ihren Mannen zu entbieten. GroßerMachtznwachs wär's, und schwerlich wirft Du sieSobald in so bereiter Stimmung treffen.

Franz.

Nein, sag' ich Dir! Gewinn nicht, Schaden brächt' es,Wollt' ich nach Deinem Nathe thnn: Wenn ichMit unsres Landauer Convents Genossen,

Mit aller reichesfreien Ritterschaft

Vor Trier anfreite, reiß' ich selbst die Augen

Den Fürsten auf und zwinge sie zu sehn,

Daß es sich um gemeine Sache handelt.

Nein, sag' ich Dir! Das kam' zu früh! Das würdeMehr schaden als des Heeres Mehrung nützt,

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