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Die mir für Trier nicht vonnöthen ist.
Nein, Fürstenberg, sie sollen's jetzt annochFür meine eigene PrivatfehdeAnsehn, wie ich sonst sie wohl geführt.
— Es ist das Maaß, das diese Welt beherrschtZn viel kann schaden, grade wie zu wenig.
Fürstcnüerg.
Nun, wie Dn meinst, ich will mit Deinem Blick,Dem sieggeübten, nicht in Streit mich geben.
Franz.
Jetzt, Lorch, ein Auftrag, den Dn gerne hörst.
Nns' mir den Herold. Draußen harrt er schon.
Lorch.
Wohl hör' ich's gern. Ich sprengte meilenweit,
Nur solchen Auftrag schneller zu vollbringen.
(geht ab.)
Talberg.
Ich aber zieh' mit meinen Mannen mit.
Rüde-Heim.
Ich gleichfalls!
Franz.
Weder Du noch er! BezähmtDie Ungeduld, denn für Euch alle wird'sIm künft'gen Jahr vollauf zu thnn noch geben.
(Lorch mit dem Herold erscheint.)
Doch Lorch zieht mit, dieweil er ohnehinIn diesen Handel schon verwickelt ist.
(zum Herold.)
Herold, tritt vor! Nimm diesen Brief und reiteSpornstreichs nach Trier. Thue dort zu wissenIhm, dem Hochwürd'gen Fürsten, Herrn HerrnRichardns, Erzbischof zu TrierDes heil'gen römischen Reichs in Gallien,