67
Die Weltherrschaft reizt Euch? Nur weuu Germanien,Durch Einheit stark, begeistert Euch umjauchzt,
Könnt Ihr den Traum zur Wirklichkeit erheben.
Nicht Spaniens ist dies Recht — nicht sein die Kraft!Schon einmal hat Germanien mit dem SchwertErobert diese Welt und mit dem Geist erobert!
Kein Papst hat sie zum Autheil ihm oerliehu,
Die cig'ne Größe dankt er jenem Karl
Nicht dieser ihm! Wo ist die Scholle dieses Welttheils,
Die nicht gedüngt ward durch Germancnblut?
Wir haben neuem Leben ihn erobert. Unser —
Wenn Jemandes, ist durch Befruchtung diese Welt!Durch uns nur könnt Ihr, was Ihr nie sonst könnt.
So weit die Ufer sich Europas breiten,
Sind sie verjüngt durch des Germanen Stamm,
Europas Herz behielt er rein sich vor,
Vorn Herz der Mutter geht noch einmal ausDer Ruf, der weckende! Verstopft ihm nichtEuropas Ohren — und den WiedcrhallWird in der Völker Pantheon er finden.
Die Freiheit ist ein Same, der, weislich gepflegt,
In jedes Erdreich leicht sich hin verpflanzt, —
Der Sklaverei künstlich gezogne Pflanze trägtDer Boden, der sie ausstößt, nimmermehr!
O opfert nicht leeren Befürchtungen
Den Quell, dem Eure stärkste Kraft entfließt,
Opfert die Krone Eurer Kronen nicht,
O opfert Deutschland nicht Neapel aus!
Narl.
Genug — erwogen ist es und beschlossen.
Ich kann nicht wie Ihr wollt! — Wär' ich ein Deutscher,War' ich nur Deutschlands Kaiser — möglich ist's,
Ich dächte, Franz, wie Ihr — und thäte so.