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Fünfter Auftritt.
Nenner, (aus dem kaiserlichen Kabinct zurückkchrcnd.) Die Borigcn.Nenner.
Hochgnäd'gc Fürsten! Wellt entschuldigen,
Des Kaisers Majestät vermag Euch nichtZu sprechen, weil sie herbeschicd den RitterVon seiner Burg. In Worms hofft übermorgenDer Kaiser Euer Anliegen zu hören.
Bald naht er selbst.
(nach diesen Worten, bei deren Beginn Ludwig jvcn seiner Unterhal-tung mit Franz zu den andern Fürsten zurückgekehrt ist, geht Nennerans die entgegengesetzte Seite der Bühne auf Franz zu.j
Richard, (zu den beiden Fürsten, welche bei dem BescheideRenner's sichtlich befremdet zurücktrcten, mit einer höhnisch-trinmphi-renden Miene.)
Sagt, merkt Ihr was?
(er spricht leise. Die Gruppirnng ist jetzt dies e, daß ans der einenSeite der Bühne Franz mit Renner, auf der entgegengesetzten diedrei Fürsten stehen.)
Reimer, (zu Franz.)
Franziskus!
Gnädiger noch, als ich geglaubt, hat KarlVernommen unsres Zwiegesprächs Bericht.
(spricht leise zu Franz.)
Philipp.
Gewiß, 's ist unerhört! Drei Fürsten Deutschlands,
Zwei Kurfürsten, um einen bloßen RitterSo abzuweisen!
Ludwig.
Sonderbar ist cs —
Ich lengn' es nicht.