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Wenn Franz, wie man mir neulich hat berichtet,Gelegentlich sie cinznfordern denkt.
Philipp.
Gleichviel! Ich fuße ans des Kaisers Urtheil.
Mein Schwert —
Richard.
Ist noch dasselbe, dünkt mich, wie damals!Wohl steht es anders mit des Ritters Schwert;
Denn im Verhältnisse zu heut war jener ZeitKlein seine Macht zu nennen. Wahrlich,
Ein Giftbanm schießt sie riesig in die Lust,
Sein Schatten hat bald für uns Alle Platz!
Philipp.
Und sei's! Meint Ihr, der Kaiser könn' cs dulden,
Daß er die Schuldverschreibung, die sein Ahn —
Richard.
Sprecht Ihr vom Kaiser Karl? Geht doch, Herr Philipp!Habt Ihr vielleicht allein schon ausgewittertKarl's Plane? —- Glaubt Ihr, daß der stolze Jüngling,Der unumschränkte Herrscher Spaniens,
An unsrer Macht und Unabhängigkeit
Gar große Freude hat? — Das ist's ja eben,
Was uns bedroht. Karl und Franziskus!
Das sind zwei Karten, die sich niemals hättenZusammenfinden soll'n im Spiele Einer Zeit!
Jeder ergänzt den Andern, kann ihm MittelZum Größten sein! Alles hängt davon ab,
Wie sie der Zufall auf einander mischt.
Mich soll's nicht wundern, wenn, des Vortheils kundig,Statt sich, wie möglich noch, einander Trumps zu bieten,Jeder den Andern bis zum Himmel hebt.