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Franz von Sickingen : eine historische Tragödie
Entstehung
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'die Jahresrente von achttausend KronenAus Land und Leute fest ihm zu verbriefcn,

Wenn er versprach', ihm treulich beizustehnMit seinem Einfluß bei der Kaisermahl,

Und wollt' er etwa mehr, ließ er ihm sagen,

So sollte es ihm auch an mehr nicht fehlen!

Doch Ritter Franz in seiner thörichtenAnhänglichkeit für Karl als Maxens EnkelWies alles barsch zurück und schrieb sofortAn König Karl, den Handel ihm zu melden.

Mnric. (heftig auffahrend.)

Pfui, schämt Euch, alter Slör! Nie hätt' ich dasNon Euch gedacht, daß Ihr den Vater darumMir schelten würdet, weil er nicht gewolltFür niedres Gold die Krön' dem AuslandeVerkaufen.

Balthasar.

Beißt mich nicht, mein edles Fräulein-Blitz! Was des Sicking's Blut in diesem Kinde wallt!Das war's ja gar nicht, was ich tadeln wollte.

Obschon, wem: man es reiflich überlegt,

Karl, wenn auch Maxens Enkel, auch kein Deutscher ist.Und andrerseits ließ König Franz damalsDurch die Gelehrten überall beweisen,

Er sei ein Deutscher, da von Kaiser KarlDem Großen er entstamme. Merkwürdig!

So wie sich's um die Kaiserkrone handelt,

Da sind sie alle Deutsche! Aber ist

Das deutsche Reich einmal in Nöthen,> will

Niemand sich der Verwandtschaft mehr entsinnen!

Doch sagt nun selbst, ob großer UnterschiedSich zwischen Franz und Karl befunden hat?

Beide sind Ausländer. Es handelt sich nur