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Franz von Sickingen : eine historische Tragödie
Entstehung
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Euch auch schon in den Kopf gesetzt. Nor Kurzem,

Da wusch ein deutscher Mann nur nock von großen Hieben.Jetzt wollen sic auch großen Sinn. -Nun, nun,

Ich tadle Euch drum nicht, inein Fräulein; bin ichDoch selbst ob dieser Aendrung herzlich froh!

Und Euch gerat?' geziemt es, so zu denken,

DeS Sicking's Tochter, der das Nene allSo mächtig schirmt. Auch konnte Euch gar wohlDes eignen Vaters Beispiel so begeistern,

Denn Sinn wie Rede ist bei ihm gleich groß.

Marquis Fleuranges, der alle Großen kenntIn Deutschland wie an Frankreichs Hofe, woMan sich der Worte zierlich gar befleißt,

Der sagt' einmal zu mir, daß er sein LebtagSo mächt'gen Redner nirgend Hab' gesehn.

Und in der That, wenn er sich anfschließt, Fräulein,

Dann strömt es ihm wie Feuer von der ZungeUnd reißt dabin mit brausender Gewalt.

Gewöhnlich zwar da spricht er nicht gar viel,

Hält mit sich Haus und läßt die Ändern reden.

Marie.

So, Balthasar, bab' ich weit lieber Euch,

Wenn Ihr den Vater lobt, als wenn Ihr ihnMir schelten wollt!

Balthasar.

Ganz recbt, mein Fräulein, IhrErinnert mich dadurch zu meinem FadenZurnckzukehren. Der Franzose nun,

Der Euch so schöne Eomvlimente machte,

Dem Nitter bracht' er noch viel schönereNon König Franz, und viel solid'rer Art.

Er bot ihm dreißigtawend Kronenthaler baarUnd außerdem für seine Lebensdauer