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Franz von Sickingen : eine historische Tragödie
Entstehung
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Ilm ein Paar Almen mein', die sie von Deutschland trennen.Den Unterschied, den hätten, sollt' ich meinen,

Die vielen Kronen reichlich wett gemacht.

Jedoch, das ist cs nicht, wovon ich spreche.

Die kleine Thorcheit hätt' ich Eurem VaterGar leicht verstehn. Er hat des Guts genug,

Braucht nicht des Franzens Thalcr. Und es kannIhm füglich gleich sein, ob auf deutschem ThronEin Franz filzt oder Karl. Kömmt doch auf Eins hinaus!Nein, Fräulein, nein, weit gross're Dummheit ist's,

Die ich ihm nicht verzeih'! Entfliehen ließ erDie Stunde, die vielleicht ihm niemals mehrZnrückkehrt. War aut seinem Portheil erBedacht, hätt' er ganz anders handeln mögen!

Marie.

Was gab's denn noch?

Balthasar.

Niein edles Fräulein! Seht,Vielleicht erleb' ich noch die Stunde, woEs gut zu machen, vielleicht kömmt sie erst,

Wenn längst der alte Balthasar schon todt!

In diesem Fall bind' Euch ich's auf die Seele,

Ihn anzntreiben. Euch folgt er vielleichtEinst mehr als setzt dein alten Balthasar.

Trotz Eurer Munterkeit und heit'rem Sinn

Hab' ich schon lang' in Eurer Seele Tiefen

Ein heldisches Gemüth entdeckt, das leicht

Von allein Großen hingerissen wird

Und ihm dann standhaft folgt. 's wird sich entwickeln noch!

Marie, (mit komischem Pathos.)

Bei diesem Heldensinn, mir selber unbekannt,

Den Ihr in mir verspüret, schwör' ich EuchWas Ihr gefordert, zu verwirklichen!