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3 (1900) 1077 (Schluß) bis 1084
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1080.

ihm schon im Herbst des vorhergehenden Jahres zugeschriebenworden waren die Feinde unter einander zu trennen, bis zueinem gewissen Grade wirklich gelungen, Zwietracht bei den Sachsenhervorzurufen. Die beiden Billinger, sowohl der Oheim, GrafHermann, als der Neffe, Herzog Magnus, der jüngere ganz be-sonders, weil er, wie schon erwähnt, aus der Gefangenschaft gegenZusicherung der Treue vom Könige freigelassen worden war, solleneinen Rudolf geschworenen Eid geradezu gebrochen haben, woraufsie sich heimlich vor dem vorauszusehenden kriegerischen Zusammen-stoß mit dem königlichen Heere zu vereinigen suchten. In ähnlicherWeise erwiesen sich die Markgräfin Adela und ihr Schwiegersohn,der 1077 durch Heinrich IV. als abgesetzt erklärte Markgraf Ekbertvon Meißen, als keineswegs zuverlässig für Rudolf; in Sachsenwurde angenommen, Ekbert habe darauf gewartet, auf welche Seitesich der Erfolg wenden werde, um dann dem Sieger unter Dar-bringung seiner Glückwünsche sich anzuschließen. Außerdem aberwaren Graf Dietrich, der Sohn Gero's von Camburg, der Bruderdes kürzlich in Magdeburg übergegangeneu Günther, Wiprecht,von Groitsch, der in den Kämpfen um diese östlichen Markgebietenoch so vielfach später hervortrat, und ein wahrscheinlich aus demLande Engern stammender Widekind, nebst anderen Leuten dessächsischen Stammes, offen zu Heinrich IV. hinübergetreten, durchviele Versprechungen gelockt, wie angenommen wurde H.

Aber Rudolf war keineswegs unvorbereitet zum Kampfes.

sibi pokere und daß — per Laxonum majores, guipps guo8 0MN68 kenne situadjurato8 st eonkosderatoo babuerit — leicht die Festnahme und AuslieferungRudolf's gelingen werde: idoiroo si8 (8o. de» Königlichen) nibil psriculi autclikticnltatis obstaio, guin potins, pro guo tot laborum iv8ump8srint, sibi8eeui» de caetera tamdiu adoptato libitu oonregnars prassto propsdism re-stars: so habe Heinrich IV. die esduetileo mbiqus niminm ereduli kaeti —oavillskoris oatie — in das Verderben geführt (324).

°) Vergl. S. 219.

^) Bruno sagt ausdrücklich, I. o.: oolita eolliditate Lsxoneo al> inviosmmulta promittendo äivioerat (oo. Heinrich IV.), mit der Folge, daß non diuante dism proelii Widekin, Wiprecht und Dietrich von den Sachsen abfielen,Ekbert — euin 8ua legions neutrae parti aceedons . . . Ientu8 sich nachhernicht fern vom Schlachtfelde hielt: evsntum belli dubiu8 expectan8, ut ouiparti vietoria esderet, ei oongratulando 8ooiu8 aeeederet. Der Annalist handeltan den ob. S. 192 in v. 30, S. 211 in n. 64 schon herangezogenen Stellenvon den Billingern: ödem st anxilium guam ip8i sam antsa regi Ruodolkosurejurando contra omnso 8ibi adversantes contirrnavorunt, pertidi plnrimuminüingsnte8, oollectis omnibn8 gnos poterant, addere 8S kraudulentsr anteinosptum bellum praedicto tvranno ( 80 . Heinrich IV.) psrteinptakant, sowievon Adela und Ekbert, die mit den Billingern einer eigentlichen olande8tivoperüdiae conjurokio angehört hätten (325 u. 326). Den von Bruno zuerst er-wähnten Namen deutete Giesebrecht, Geschichte der deutschen Kaiserzeit, III, inden „Anmerkungen", 1161 n. 1, auf Widekind II. von Schwalenberg (also imengerischen Lande links der Weser), da der Name nur in diesem Hause ge-bräuchlich gewesen sei. Wegen Dietrich's vergl. schon S. 230 in n. 93, daßdie Versagung der Magdeburger Nachfolge für den Bruder, Günther, diegünstige Stimmung Dietrich's für Rudolf abgekühlt haben mag.

ö) zzergl. schon S. 220.