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sten Beifall im Augenblick erwerben können. Wersich entschließt, seine Studien in dieser Schule zumachen, muß sich ans viele Ungunst und Unter-schätzung gefaßt halten, denn gerade die größtenVorzüge derselben, wenn er sie wirklich erreicht, sindnicht diejenigen, welche der Menge am meisten ein-leuchten. Wenn z. B. ein modernes Werk der Dicht-kunst besprochen wird, so hören wir es rühmen etwawegen einer ergreifenden Stelle, wegen eines her-vorragenden Charakters; aber wann bekommen wirje ein Lob desselben wegen der harmonischen Com-position, wegen der Fülle des rein durchgeführtenPlans, wegen seines idealen Charakters—knrzwegenseiner wesentlichsten Eigenschaften als Kunstwerk zuhören? Was wir beim Gemälde am meisten preisenhören, das sehen wir oft am meisten vernachlässigtbeim Buche — die künstlerische Anordnung des Gan-zen ; und dieß einfach darum, weil in England dieMalerei als eine Kunst anerkannt und nach bestimm-ten Theorien gewürdigt wird. -Aber in der Literatururtheilen wir »ach einem Geschmack, der nie eine festeGestalt annimmt — nach tausend Vorurtheilen,Neigungen und Abneigungen der Unwissenheit. Wirbegreifen noch nicht, daß der Antor ein Künstlerist, und daß die währen Regeln der Kunst, nach
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