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vollkommen auch der Erfolg und die Leistung geblie-ben seyn mögen.
Nach meiner Ueberzeugung sollte sich ein Schrift-steller ebenso hinsetzen, um eine Fiktion zu schaffen,wie ein Maler seine Vorbereitungen macht, um einBild zu schaffen. Seine erste Aufgabe sollte seyn dieConception eines Ganzen — so erhaben, als nur seingeistiges Vermögen reichen mag, so harmonisch undvollständig als seine Kunst es auszustihren vermag;eine zweiteSorge sollte seyn der eigeuthümliche Cha-rakter des Interesses, welcher im Einzelnen durch-geführt und behauptet werden soll.
Wenn wir Schriftwerke der Phantasie mitWerken der Phantasie auf der Leinwand vergleichen,dann können wir am besten uns eine kritische Vor-stellung bilden von den verschieduen Schulen, welchein beiden Gebieten vorhanden sind; denn gemein-schaftlich dem Dichter wie dem Maler sind die Artendes Styls, welche wir den der gemeinen Wirklichkeit,den pittoresken und den intellektuellen neunen. Wennwir diese Vergleichung zu Hülfe nehmen, könnenwir ohne viele Mühe Werke der Fiktion in ihre ge-hörige Klaffe einreiheu, und den Rang beurtheilen,den sie, jeder für sich, einnehmen sollten. Das in-tellektuelle wird vermuthlich nie sich den allgemein-