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mochte. Es ist auch bemerkenswert^, daß, als Anna,nicht so wie Shakespeare es darstcllt, sondern nachlanger dringender Werbung, und wie es scheint, inFolge wirklichen Zwanges, ihre zweite Ehe einging,Richard sie allem Anschein nach sorgfältig von sei-nes ausgelassenen Bruders Hof entfernt hielt, undsie selten oder nie in London erschien bis nach Ed-wards Tod.
Daß eine bedeutende Dunkelheit immer die Um-stände, die sich auf das von Edward beabsichtigteVerbrechen bezogen, verhüllen mußte — daß sie nieöffentlich erwähnt wurden unter den Beschwerdendes stolzen Rebellen, das ist natürlich, schon bei derhohen Stellung und Würde der Betheiligten undder Beschaffenheit der Beleidigung; daß bei sol-chem Dunkel die nüchterne Geschichte nicht allzuweitMiß Strickiand Leben Anna's von Warwick. Zur EhreAnna's mehr, als um Richards Wille», für dessen Ge-dächtniß Ein Verbrechen mehr oder weniger nicht vielansträgt, mag hier bemerkt werden, daß, weit entferntdaß man Grund hätte, Glouccster der Mitschuld an derErmordung des jungen Prinzen Edward von Lancasterzu zeihen, vielmehr Grund zu der Annahme vorliegt, daßdieser Prinz gar nicht ermordet worden, sondern mann-haft kämpfend auf dem Schlachtfeld gefallen scy, —eine Todesart, die wir dem Enkel Heinrichs von Herzengönnten und zntrautcn!