auf die von dem Chronisten an die Hand gegebeneHypothese sich einläßt und darauf baut, ist billigund löblich. Aber hoffentlich wird auch Jedermannzugeben, daß hier die Fiktion ihr rechtmäßiges Gebietin Anspruch nimmt, und daß sie mit gutem Fug dazubeitragen mag, mittelst Vermuthungen, die weder derinnern Wahrheit, noch auch ganz der äußern Be-gründung entbehren, in die zerrissensten und dunkel-sten Bruchstücke unsrer Annalen Zusammenhang undKlarheit zu bringen.
Ich habe für angemessen erachtet, das Interesse,das der Leser an meiner Erzählung nehmen mag,durch offene Angabe dessen, was er zu erwarten hat,lieber im Voraus cinigermaße» zu schwächen, als michdem weit minder günstigen Verdacht und Eindruckauszusetzen — im Fall daß der Leser bisher das alteMährchen von Bona non Savoyen geglaubt habensollte* — als nehme sich der Verfasser eine unoer-* 3ch sage, das alte Mährchen von Bona von Savoyen. — sofern behaustet wird, das, Edwards Ablehnung ihrerHand, nm an ihrer Statt mit Elisabeth Gray sich zuvermählen, die Ursache seiner Entzweiung mit Warwickgewesen scy. Aber ich läugne die Möglichkeit nicht, daßeine solche Hcirath von Warwick beabsichtigt und ange-rathen worden scyn mag, obgleich er sie weder z» unter-handeln suchte, noch beleidigt wurde durch den Vorzug,den Edward seiner schönen Untcrthanin gab.