Druckschrift 
1 (1843)
Entstehung
Seite
29
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Montagu scheint keine der Kindheir entwachseneTochter gehabt zu haben *, ausserdem daß dieser Edel-mann selbst Anfangs keinen Antheil an WarwicksRebellion nahm, sondern fortwährend EdwardsVertrauen genoß. So können wir denn mit Grundnicht wohl annehmen, der Oheim sey so diel rach-süchtiger gewesen, als die Eltern, die natürlichenWächter und Beschützer der Ehre einer Tochter. Esist daher wahrscheinlicher, daß das beleidigte Mäd-chen eine don Warwicks eigenen Töchtern gewesen,und dieß ist die allgemeine Annahme. Carte be-hauptet geradezu, rs sey Isabel gewesen. Aber Isa-bel konnte es schwerlich seyn; diese war damals schonvermählt mit Edwards Bruder, dem Herzog vonClarence, und nur einen Monat von ihrer Entbin-dung entfernt. Der Graf hatte ausser ihr mir nochvermählten Schwestern. Ader obgleich Fitzhngh, odervielmehr sein Sohn eine Empörung erhob, so war c§für eine Sache, mit welcher Warwick nicht ciiwerstanbcnwar, denn durch Warwick selbst wurde diese Empörunggedämpft; Mich konnte die gekränkte Dame nicht eineTochter von Lord Orford sey», den» er war ciu stand-hafter, obwohl nicht offener Lancastrier, und scheint sichs mit gutem Bedacht fern vom Hofe gehalten zu haben,

l * Montagu's Gattin konnte zur Zeit seines Todes nicht

viel über dreißig Jahre alt gewesen seyn. Sie hcirathetewieder, und batte Kinder von ihrem zweite» Gatten.