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legungen 6 ff., 12 ff., führen ihn zu dem entsclilusz, schon inseiner jugend für sein Seelenheil zu sorgen und nicht, wieandere, erst im alter daran zu denken, als junger man hater mithin (auch nach v. 5) den Gregor gedichtet (Naumann).“das ist aber doch gar nicht der sinn der einleitung. derdichter sagt: mein sinn hat mich oft verleitet viel zu erzählen,was lohn von der weit einbringt, aber an dieser Verwirrungwar nicht böser wille, sondern nur meine unerfahrenheit schuldund meine jugend. ich war etwas leichtsinnig und dachtespäter alles wieder gut zu machen. Hartmann redet hier dochdeutlich von vergangenen Zeiten, indem er (v. 1. 5) die Ver-gangenheit braucht. jetzt ist er aber nicht mehr ,tump‘: „jetzt(nü) aber weisz ich, wenn einer so leichtsinnig auf seinejugend baut, der begeht eine sünde: darum habe auch ich inmeiner ,tumpheit‘ eine Sündenlast auf mich geladen, deswegenhin ich jetzt gern bereit, gott wohlgefällige dinge zu berichten.“Ilartmann der hier also erfahrung verrät und so auf die Ver-wirrungen seiner tumben jär zurückschaut, kann natürlich nichtmehr ,tump‘ sein, wir haben es also hier nicht mit demreuigen Selbstbekenntnis eines jünglings zu tun, sondern miternsten Vorsätzen eines reiferen mannes, der von dem nachseiner meinung gefährlichen pfade, auf dem er gewandelt ist,abgeht und sich rechtzeitig auf den weg des heils begieht.auf ein reiferes alter scheinen mir auch die verse Gregor2221—2224, der preis des ehestands, hinzudeuten, der dich-ter billigt den rat der herren, dass die ftirstin sich verheirate„denn das war in der tat der beste rat. der ehestand istdas allerbeste leben, was gott den menschen geschenkt hat.“mit recht bezieht man Wolframs lied 6, 9 auf seine Vermäh-lung: aber ebenso auch jene Gregorstelle, denn sollte Hart-mann als knappe sich so ausgesprochen haben? oder sollteer das ohne beziehung auf eigene erfahrung gesagt haben?in diesem gedieht, in welches er offenbar so viel persönlicheshineingearbeitet hat, ist das nicht glaublich.
Die bisher gewonnenen resultate sind also, auszerdem nachweis der Unzulänglichkeit von sämtlichen versucheneiner begrlindung der echtheit unseres biichleins:
1. dasz Hartmann, falls er der Verfasser des in rede