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entstellt, unter benutzung des kos im folgenden, das energischeich hän mit liebe liep verhorn.
dem wörtlich beibehaltenen wart mit sige sigelös wird undvliuset so er gewinnet conform gemacht: so ergiebt sich diezeile: mit gewinne gewin verlorn. fast unverändert ist auch ge-blieben der wünsch fluochet im so, nämlich: mir hat der wünschgeßuochet. hier stand schon bei Hartmann wünsch und fluochenantithetisch beisammen, gemäsz der manier des dicliters, der-gleichen rhetorische mittel zu häufen 1 ), vermehrt er den beiHartmann gefundenen Vorrat durch eigene verse desselbenCharakters: solche sind v. 103; 104; 109. 10; 112.
Ist nun aber einetendenz in der auswahlder mit Hartmanni-schen übereinstimmenden stellen erwiesen, so folgt daraus ohneweiteres, dasz das hüchlein mit kenntnis aller Hartmannischendiclitungen verfaszt ist, also nach denselben, ferner ergiebt sichdaraus mit Sicherheit, dasz Hartmann nicht der Verfasser seinkann; denn es soll erst noch nachgewiesen werden, dasz jenerdichter sich erlaubt hätte, aus seinen sämtlichen werken einesystematische, nach erkennbaren principien bearbeitete auslesevon stellen eines Charakters zu veranstalten — zur ausstattung-eines liebesbriefes. im gegenteil ergeben die UntersuchungenPauls 2 ) „dasz die Wiederholungen von einzelnen fällen ab-gesehen vom dichter nicht mit bewuszter absicht gemachtsind.“ von den einzelnen fällen aber sind die unseres biichleins,das Paul für echt hält, abzuziehen, doch sollen auch die an-dern gründe, welche gegen die eclitheit sprechen, nicht über-gangen werden.
Was die zur Sicherung des Hauptischen Schlusses erforder-liche ergänzung anbetrifft, dasz nämlich eine so weitgehendebenutzung eines mhd. dichters durch den andern nicht naeh-gewiesen sei, so hat, wie gesagt, Bech 3 ) auf die zahlreichenanklänge gerade an die werke des Auers in späterer zeithingewiesen, darüber hinausgehend kann geradezu behauptetwerden, dasz nachahmung Hartmanns ein Charakteristikumder unbedeutenderen dichter besonders der ersten hälfte desXIII. jalirli. ist, so weit dieselben die epische form der kurzenreimpaare brauchen; Wolframs und Gottfrieds manier war
') vgl. v. 370 ff. 2 ) beitr. I, 353.
3 ) I, s. XVII. II, 116.