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und stellt sich denen gegenüber, die es nicht vermögen, erkann froh mit den Streitern Christi dahin fahren, weil ihn dieweit nicht mehr zu fesseln vermag und weil Gott ihn mit sorgenverschont hat. was sind das für sorgen? 1 ) liebeskummersicher nicht, schon des gedankenganges der Strophe wegen,auch hat dieser die ritter wohl kaum von der fahrt abgehalten,es ist vielmehr ein beliebtes rnotiv für ein kreuzlied, den streitzwischen liebe und heiliger pflicbt, zwischen dem herzen, wasgern bleiben möchte und dem leib, der gegen die heidenkämpfen will, zu schildern; die liehe musz zuletzt zurücktreten,gemeint können nur sein die sorgen der armut: 2 ) Gott hat demdichter Wohlstand verliehen, so dasz er die mittel zu einem sokostspieligen zug hat, während andere aus dürftig-keit traurigvuriickbleiben müssen, auch das bild von der fuszfessel pasztbesser zur Vorstellung von einem äuszeren, materiellen hinder-nis. beide Strophen zeigen also auch nicht die geringsten be-ziehungen zu einander.
Es fragt sich nunmehr weiter, oh sich aus diesen sechsStrophen, die ohne zweifei auf des dicliters kreuznahme bezugneh-men, auch der Zeitpunkt ihrer abfassung ermitteln läszt; das heisztnach dem stand der frage, ob sie sich auf den kreuzzugBarbarossa’s, Heinrich’s YI. oder alle beide beziehen. 3 )
Ohne zweifei war der erstere gegenständ der gröszten be-geisterung, 4 ) wie sie bei dem folgenden nicht wieder erlebtwurde, kein kreuzzug hat auch mehr kreuzlieder angeregt,als der von 1189/90. wenn nun auch dies in unserem fallekeineswegs ausschlaggebend sein kann, so spricht doch der unver-kennbare enthusiasmus bei dem sonst so kühlen Hartmanneinigermaszen für diese kreuzfahrt.
Zwingend sind dagegen die zahlreichen, zuweilen wörtlichenanlehnungen und beziehungen zu bullen der päpste, briefender zeit, Verordnungen und kreuzpredigten, die sich sämtlichauf den dritten kreuzzug beziehen. 5 )
J ) Becli meint: sorgen, die der verkehr mit der weit verursacht(II, 39). an dieser stelle kann man sich unter dieser sehr allgemeinendefinition nichts klares denken. 2 ) vgl. u. s. 23. 3 ) vgl. die reich-
haltige abhandlung von Wolfram H. z. 30, 89, dem ich aber gerade inseinen aufstellungen über Hartinann nicht folgen kann. ') Wilken IY,15. YI, 13 ff. 6 ) vgl. Wolfram a. a. 0. 110.