Anhang über den Murnarus Leviathan u. andere Schriften gegen M. 417
Andere hier noch zu erwähnende Schriften sind folgende :
III. Der “Karsthans mit vier Personen, so vnderinen selbst ain gesprech vnd red halten” o. J. u. 0. (1520)')•Waldau kannte 5 Ausgaben dieses Buches, Kurz beschreibt3 derselben näher, und hat das ganze Büchlein neu abgedruckt 1 2 ).Einen 7ten Abdruck hat Scheible Kloster X. S. 219. DieseSchrift ist Ulrich von Hutten ohne Grund zugeschrieben, wel-chem sie jedoch Veranlassung gab, eine seiner späteren SchriftenNeu Karsthans zu betiteln 3 ).
IV. tc Defensio Christianorum de Cruce, id est, Lutherano-rum. Cum pia admonitione F. Thomae Murneri”; von Mat-thäus Gnidius; wahrscheinlich gedruckt 1520 in Hagenau 4 * ).
V. Ein fliegendes Blatt, betitelt “Das hond zwen schweitzerbauren gemacht. Fürwar sy hond es wol betracht”, erschienen1521. Es ist abgedruckt bei Scheible Kloster X. S. 377 6 ).
VI. Antwortt deutsch Mart. Luthers auff Künig Henrichs von En-gelland buch.” Wittemberg 1522, 6 Bogen in 4.°) Ein Abdruckfindet sich bei Scheible Kloster X. S. 385 mit der Jahreszahl 1527.
VII. “Ain schöner Dialogus vnd gesprech zwischen aimPfarrer und aim Schulthaiss” 7 ), abgedruckt bei Scheible a. a. 0.X. S. 301. Diese Schrift ist uns besonders interessant, weil sie unsMurner als den Verfasser mehrerer anonymen Schriften, nament-lich des Ulenfpiegel, nachweist.
VIII. Hinter dem Murnerschen Gedicht: “Ain new Lied vondem vndergang des Christlichen glaubens” ist abgedruckt: “Ainander Lied Darwider vom auffgang der Christenheit jn D. Mur.Veiten thon.” o. O. u. J. Panzer kennt diese Schrift nicht,welche Scheible a. a. O. VIII. S. 667 if. abgedruckt hat.
IX. Auf dasselbe Murnersche Lied bezieht sich die Schrift:
1. Panzer Zusätze S. 197. 2. Waldau a. a. 0. H. Kurz Vorrede zu
Murners gr. Iuther. Narren und Seite 161—192. 3. S.Münch U. de Hutten, t. V.
5. 528. 4. S. Röhrich a. a. 0. S. 597. 5. S. Pa n z e r Ann. II. S. 42.
6. S. Panzer, Ann. II. S. 74, wo S. 75 eine Ausgabe ohne Angabe des
Druckers und Jahres angeführt ist. 7. S. Panzer a. a. 0. S. 44., wo
zwei Ausgaben, beide ohne Jahreszahl, aber vermuthlich vom Jahr 1521 ange-führt werden; Röhrich a. a. 0. S. 597 nimmt an, dass diese Schrift schon
1520 zu Strassburg gedruckt sei.
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