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Abhandlung über den Ulcnspiegel.
“Wider Doctor Murnars falsch crdycht Lyed : von dem vnder-gang Cliristliclis glaubens. Bruoder Michael Styfels von Esslin-gen vssleg und Christliche gloss darüber.” 7 Bogen 4. (1522)').
X. “Nouella” 4 '/2 Bogen 4. (1522), abgedruckt bei S cheibl ea. a. O. VIII. S, 675 IT. Das Original ist auf der HamburgerStadtbibliothek.
XI. “Antwort dem Murnar vff seine frag, Ob der künigvon Engellant ein lügner sei, oder der gütlich Doctor MartinusEuter.” Am Schluss: “Datum Ex Mithilena insula Anno XXI11”in 4. Abgedruckt bei Scheible a. a. O. X. S. 241—300.
XII. Utz Ecksteins “Concilium” und
XIII. Desselben Ry chs stag, beide abgedruckt bei S cheiblea. a. O. VIII. S. 705 und S. 827.
XIV. “Antwort Michel Styfels vff Doctor Thoman murnarsMurnarrische phantasey, Wittenburg. 1523.” 3 Bogen 4. Stie-fel sagt in der Vorrede, dass dieses Büchlein eine Antwort seiauf eine Schrift Murners: “Antwort, Entschuldigung und Clagwider Stiefeln”, wodurch derselbe die unter VIII. angeführteStiefelsche widerlegen wolle 2 ).
XV. Niclaus Manuel: “Die Ordnung vnd letzter will derMessz”, ein Anhang zu der Schrift desselben Verfassers: “Ainklegliche Botschafft dem Bapst zukomen”, abgedruckt in Grün-ei sen’s N. Manuel. S. 423 ff. (vgl. daselbst S. 420), so wie beiScheible a.a.O. X. S. 362, aber hierunter dem Titel: “ Send-brieff Von der Messkrankheit vnd jrem letsten willen.” s. 1. eta. 8. (1528). In diesem Testament wird Murner als Verfasserder “Gouchmatt” genannt und verspottet.
Die Schrift “Musa nocturna Murneriana” ist nicht etwaein Werk Murners, sondern ein lateinisches Gedicht vonNocturno Brumnitzio (d. h. Nicolaus Baer, Schulcollegen in Bre-men), mitUebersetzung in die niederdeutsche Mundart, wahrschein-lich im Jahre 1685 erschienen. Sie handelt vermutldich überKatzenmusiken S. Blenz, Bibliothek. 1844. S.233.
1. S. Panzer a. a, 0. S. tOOsq. 2. Panzer Ann. II. S. 209 undWaldau a. a. 0. S. 102. Ein Exemplar dieser bisher unbekannten SchriftMurners findet sich in Eipperts Catalogue d’une collection* précieuse delivres. Halle. S. 268.