Soin Grab zu Mölln.
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letzet und von Hegen und Wetter verderbt werden wollen, ;dsliât ein Hochlöbl. und Wohlweiser Magistrat allbier selbigenschon vor langen an die Kirche lehnen und ein Iläusgen, sorings herum zugeschlagen ist, vnd vorne nur ein ollen Fensteroder Loch hat, setzen lassen. Der Stein ist*tlher vier Ellenhoch, und nur etwa eine breit. Es ist nicht nur auf des Steinsbeyden Ecken eine Eule und ein Spiegel gehauen, wie M crianoder Zeiller in Topogr. Sax. infer, p. 184 sagt, sondern Eulen-spiegels vornehmes Bildniss ist in Lehens-Grosse, obgleich nichtvölliger Statur und Lange nach, darauf, und hat ohbemeldtcStücke seihst in seinen Händen. Dass er Schellen anhat, magnicht sowohl daher kommen, dass er einen klugen Narren oderSchalksknecht agirt, sondern dass die Schellen zu der Zeit grofzMode waren, seihst von grossen Herren zu tragen, vide Obser-vat. Hailens, ad rem liter, spectant. Germanicas .vom Sehellen-Moritz. Die unten auf dem Steine stehende Schrift ist durchHegen und Muthwillen zimlich verletzt, so dass sie denen, wel-chen sie nicht bekandt, schwer zu lesen ist. Marperger inEuropäischen Heisen führet selbige an. In das Holz am Iläus-gen haben sehr viele Eulenspiegel ihre Namen eingcsclmitten. 31
Uffenbach scheint hier also weder den renovirten Grabsteinohne Bildniss, welchen Merian beschreibt, gesehen zu haben,noch denjenigen, welchen Dethlev Dreyer beschrieb, da Uffen-bach den Korb mit Eulen schwerlich würde unbemerkt gelassenhaben. Auch kann seine Beschreibung nicht wohl anders ver-standen werden, als dass nicht die ganze Figur Eulenspiegels,sondern nur etwa bis an das Knie in den Stein gehauen war.
Uni’s Jahr 1754 konnte der Confector Gesner zu Lübeck,wie er 1779 an Herrn von Murr 1 ) schrieb, und was andere glaub-würdige Männer für eine kürzer verllosscne Zeit bestätigten, keineSpur einer Inschrift entdecken. Auch diese Männer kannten kei-nen plattdeutschen Eulenspiegel.
Seitdem der Grabstein von aller profanen Berührung ent-fernt war, wurde es üblich, dass jeder reisende Ilaudwcrks-bursche in den Stamm einer alten, jetzt abgestorbenen Linde